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GTD auf Papier: Vorlagen als pdf

Manches spricht dafür, seine Zeit und seine Arbeit auf Papier zu planen und zu organisieren. Klar haben elektronische Tools entscheidende Vorteile, mit ihnen lassen sich viele Schritte im beispielsweise im GTD-Prozess automatisieren. Listen und to-do’s lassen sich in der Cloud speichern und sichern und die @-Listen sind, weil sie auf dem Smartphone liegen, auch immer dabei.

Dennoch: Papier hat eben auch seine Vorteile, es stürzt nicht ab, ist schneller zu bedienen und bietet ein sinnlicheres Erlebnis. Deshalb habe ich ein Set an häufig benutzten Vorlagen gestaltet. Die GTD-Formulare umfassen Kontext- und Projektlisten, eine Projektübersicht, Listen für “@warten auf” und “Vielleicht/irgendwann”listen, sowie verschiedene Formulare für die Tages- und die Wochenplanung. Alle Formulare sind im pdf-Format.

Viel Spaß damit und viel Erfolg!

Download der Vorlagen als pdf

Apple holt sich GTD

Mit den neuen Betriebssystemen iOS 5 für iPhone & Co sowie dem neuen Mac OS X 10.7 Lion springt Apple auf den Produktivitätszug auf und übernimmt (na ja, nicht komplett, aber in einigen Punkten) die Prinzipien des “Getting Things Done“. Im Betriebssystem integriert wird eine To-do-Listen-Tool sein, in dem mehrere Einzellisten angelegt werden können. Außerdem können den To-do’s Orten mitgegeben werden. Damit erhält man die in GTD üblichen Kontextlisten.

Eine weitere Neuerung, die sich Apple aus der Produktivitätsszene abgeschaut hat, ist die Möglichkeit, sich Websites für ein späteres Lesen aufzubewahren – und zwar geräteunabhängig. Also: Ein Klick im Safaribrowser auf dem Mac, und ich kann später die Seite auf dem iPad lesen – Apples neuer Synchronisations-Dienst iCloud macht’s möglich.  Eine Funktion also, die ich heute noch über Plug-ins wie  Read it later oder Instapaper löse.

Ein schneller Tipp zur Produktivität

Ich wusste es, und doch ist dieses befreiende Gefühl danach immer wieder schön Toll, es selbst zu erfahren. Hier also der einfachste Tipp, um produktiv zu arbeiten. Schnell umzusetzen (wobei es mitunter lange dauern kann, bis man fertig ist), und absolute Erfolgsgarantie. Ein Tipp, formuliert in nur zwei Worten: Räum auf!

Ach, ein leerer Schreibtisch und eine geordnete Ablage können so wohltuend für die Seele sein …

Von richtigen Männern und richtigen Frauen

Ich schaue mir gern Filme mit Hugh Grant an. Ich finde den Schauspieler mit seinem Wuschelhaaren und seinem Dackelblick witzig. Meine Freundin hingegen geht an die Decke, wenn sie Grant im Fernsehen sieht.

Mittlerweile verstehe ich sie. Hugh Grant ist ein großer Junge, der sich gern von einer Frau beschützen lässt, sie um Verzeihung anwinselt und wenn’s brenzlig wird sofort weg ist. Er will spielen, bitte nicht ernst genommen werden und sich nicht festlegen müssen. Eigentlich will er keine Frau, sondern seinen Mama. So zumindest kommt Hugh Grant in seinen Filmen rüber.

Diese Episoden sind mir eingefallen, als ich den Text von Roland Kopp-Wichmann las mit dem Titel Frauen wollen erwachsene Männer. Sie wollen Männer, mit denen sie kommunizieren können, an denen sie sich reiben können, die Grenzen setzen und damit spürbar sind. Spürbar heißt empathisch sein, aber auch präsent sein. Da-sein mit allem, was ist; also auch mit den weichen und verletzlichen, aber auch mit den (männlichen) dominanten, kräftigen, spielerischen Seiten.

Denn Kontakt entsteht an Grenzen. Und nur bei einem erwachsenen Mann kann eine Frau auch eine  erwachsenen Frau sein. Bei einem Jungen ist sie entweder kleines Mädchen oder erziehende Mutter.

Jesper Juul: “Ich will!” – Weder Kuschelpädagogik noch Drill

Jesper Juul, der dänische Familientherapeut und Autor zahlreicher Eltern-Ratgeber (Wikipedia), plädiert schon lange dafür, Kindern klare Grenzen zu setzen, sie unbedingt aber gleichwürdig (nicht zu verwechseln mit gleichberechtigt!) zu behandeln. Und den Kindern klar “ich will” sagen: “Ich will, dass du dich jetzt anziehst.” “Ich will, dass du dein Zimmer aufräumst.” [tagesspiegel]

Die quälenden Erziehungmethoden der “Tigermutter” Amy Chua

Drill bis zum Umfallen, bedingungsloses Gehorchen, gnadenloser, autoritärer Umgang. Sie meinen, es geht um Soldatenausbildung? Falsch. Es geht um Erziehungsmethoden, wie sie Amy Chua propagiert. Kinder, so die Überzeugung der Yale-Professorin, werden nur mit Druck und Strenge erfolgreich. »Ich bin Chinesin, ich habe keine Zeit, Spaß zu haben«, soll die ältere der Chua-Töchter einem Freund gesagt haben.

Handelt es sich bei solchen Methoden noch um Erziehung, um Vorbereitung auf ein zufriedenes Leben, um einen würdigen Umgang? Nein, nein und nein! Was Amy Chua beschreibt, ist entsetzliche, tägliche Qual und Folter. Da wird Individualität brachial unterdrückt. Da wird spielerische, lebendige Entdeckerfreude in feste, tote Bahnen zementiert.

Erfolg im klassischen Sinn werden diese Kinder sogar haben. Die Statistiken zeigen, dass in den USA viele Nachkommen chinesischer Einwanderer auf Eliteunis studieren. Die Statistiken zeigen aber auch, dass die Suizidrate unter ihnen steigt.

Gewiss ist es Aufgabe der Eltern, ihren Kindern auch Tugenden wie Durchhaltevermögen nahezubringen. Und wenn der Eifer fürs Lernen mal nachlässt, sie dabei zu unterstützen, sich doch hinzusetzen. Messlatte dafür sind jedoch die Begabungen, Neigungen und Interessen des Kindes – nicht die Forderungen, Ansprüche und Werte der Eltern.

Ein papierloses Büro? Nein danke!

Seit vielen Jahren wird der Traum vom papierlosen Büro geträumt. Oder soll ich lieber Albtraum sagen? Bei mir jedenfalls spielt Papier eine wichtigere Rolle denn je – vor allem, seit ich mich nach den Prinzipien von GTD organisiere.

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Zehn Fakten über Stress

Zum Wochenstart bringt Daniel Rettig in seinem immer wieder interessanten Blog Alltagsforschung zehn Fakten über Stress. Was für mich nahe lag waren die Infos, dass Akademiker Stress eher mit heim bringen und dass Stress am Arbeitsplatz zu mehr Unfällen und Krankheiten führt. Neu hingegen: Frauen reagieren sensibler auf Stress sowie: Singles sind gestresster.

Windows-Alternativen zu Things

Gibt es tatsächlich Leute, die freiwillig auf einem Windows-Rechner arbeiten? Kann ich mir zwar nicht vorstellen, die gibt es aber natürlich sehr, sehr zahlreich. Und sie werden sicherlich auch gute Gründe dafür haben.

Hier im Blog kommen sie dennoch manchmal zu kurz – und das tut mir auch leid. Weil ich aber selbst auf einem Mac arbeite und mein GTD-System auf Apple-Geräten abbilde, kümmere ich mich eher um Software für den angebissenen Apfel. Nun aber gibt’s den Link auf eine ellenlange Seite mit Alternativen zu der Organisations-Software Things:  Mit dabei auch das von mir ganz gut bewertete Doit.im: AlternativeTo. [via Toolblog]

Helfer für den Browser: Unterstützung beim Surfen:

Foto: Maxim Kazmin/Fotolia

Browser werden zwar immer schneller und bequemer, doch das Arbeiten im und mit dem Web bleibt häufig beschwerlich und umständlich. Zum Glück gibt es einige pfiffige, kleine – und kostenlose – Dienste und Tools, die es erleichtern, Websites zu speichern, wiederzufinden und auszudrucken. Die meisten hängen sich mit einem Button in den Firefox-Browser ein (manche auch bei Safari, Chrome und sogar dem Explorer), und arbeiten zudem in der Cloud, sind also vom einzelnen Computer unabhängig. Was praktisch ist, wenn man beispielsweise sowohl am Arbeitsplatz, als auch zu Hause surft oder auch von einem Smartphone oder dem iPad aus ins Netz startet.

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