Burn-out klingt schicker
Jeder vierte Arbeitnehmer leidet zumindest ein Mal in seinem Leben an einer psychischen Erkrankung. Rund zehn Prozent aller gemeldeten Krankmeldungen gehen auf psychische Erkrankungen zurück, sagte Werner Kissling der Süddeutschen Zeitung. Der Psychiater ist Leiter des Centrums für Disease Management am Klinikum rechts der Isar der TU München.
Für ihn ist der Übergang zwischen Burn-out und einer Depression fließend und eher ein Image-Problem: “Depressionen gelten noch immer als Zeichen von Schwäche, sie sind eine stigmatisierte Krankheit. Gerade Führungskräfte wollen deshalb nicht eingestehen, dass sie an Depressionen leiden. Burn-out klingt da einfach besser.”
Neues GTD-Tool: Nexty
Und schon wieder gibt es eine neues Produktivitäts-Programm. Nexty heißt es, läuft im Netz und versucht die GTD-Philosophie auf den Bildschirm zu bringen. Projekte, Kontexte, die Kategorien (sofort, als nächstes, vielleicht, …), ein Kalender sowie ein Reminder stehen in einer horizontalen Navigationsleiste permanent zur Verfügung.
Das Ganze hat Potenzial, ist kostenlos und deshalb zum Spielen nicht schlecht (Bisher ist die Oberfläche in englisch oder französisch). Doch von einem richtigen Produktiv-Einsatz kann ich nur abraten. Nexty bietet keine Synchronisationsmöglichkeiten, bietet keinen Export und auch keine Möglichkeit, sich Listen zu drucken. Und es ist nur online verfügbar. Es unterstützt auch nicht Google Gears. Wenn schon kostenlos und webbasiert, dann lieber Remember The Milk, das es (gegen Jahresgebühr) auch fürs iPhone gibt und das dank Google Gears auch offline funktioniert. [via Toolblog]:
Vom Weg abgekommen?
Nach links schauen, dann nach rechts. Kein Weg mehr da, der ausgetretene Pfad endet. Und es ist nicht zu erkennen, wo er weiter geht. In die Karte schauen, den Sonnenstand kontrollieren, womöglich den Kompass zu Rate ziehen. Trotzdem sind Sie unsicher, in welche Richtung Sie weiter wollen. Lesen Sie mehr…
Warum gehen Sie noch ins Büro?
Morgens im Stau zur Arbeit zockeln, am Schreibtisch von Telefonanrufen und E-Mails gestört werden, in zu vielen Besprechungen seine Zeit absitzen und sich in der Kantine übers Mittagessen beschweren: Muss so der Arbeitsalltag vieler Angestellter aussehen? Nein, sagt der Politologe und Buchautor Markus Albers. Denn das Büro und mit ihm die Form der Arbeit sei einfach nicht mehr zeitgemäß.
Teil 3: Viele nützliche Helferlein
In diesem Teil der Zeitmanagement-Serie beschäftige ich mich mit Tools, die uns unser Leben erleichtern. Ob Kalender, Handy, Notizblock oder Software: Egal, für welche Art des Zeitmanagements man sich entscheidet: Ganz ohne nützliche Helferlein geht es nicht.
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GTD mit Rechner und Notizbuch: Ein Experte im Interview
Florian Steglich (28) schreibt für das Produktivitäts-Blog imgriff.com. Ich wollte wissen, wie jemand arbeitet, der sich jeden Tag mit dem Thema Produktivität auseinandersetzt.
Teil 2: GTD für Einsteiger
Für viele Zeitmanagement-Experten ist der Kalender, oder besser gesagt: der Terminplaner, der zentrale Hauptbahnhof, von dem aus Gleise in alle Richtungen führen. Dort sollen Termine, Aktivitäten, To-Do-Listen und alle anderen wichtigen Sachen versammelt sein. David Allen schlägt mit seinem System »Getting Things Done« (GTD auf Deutsch: »Wie ich die Dinge geregelt kriege«) einen völlig anderen Weg ein. Für ihn ist der Kalender wirklich nur für feste Termine da.
Teil 1: Der Alltagshektik entkommen
Bei der Durchsicht der Literatur wird schnell klar, dass Zeitmanagement eigentlich zwei Aspekte umfasst. Zunächst geht es darum, die Arbeit effektiver zu erledigen und Leerlauf-Zeiten zu vermindern. Damit beschäftigt sich diese Folge der Serie und eine spätere, in der es um den Ansatz »Getting Things Done« von David Allen gehen wird. Der zweite Aspekt des Zeitmanagements befasst sich mit den großen Zielen im Leben, mit Wünschen, Werten und Träumen.
Serie Zeitmanagement: Zeit ist mehr als Geld
Was tun gegen Hektik und Stress? Zum Auftakt einer Serie über Zeitmanagement und effizientes Arbeiten sprach ich mit Lothar Seiwert. Für den renommierten Zeit-Experten ist klar: Jeder hat es selbst in der Hand, ob er gestresst ist oder nicht.



