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Eine Frage an Vera F. Birkenbihl: Was sind WQS?

Hin und wieder spreche ich mit der bekannten Management-Trainerin und Sachbuchautorin Vera F. Birkenbihl. Über lebenslanges Lernen, über Methoden und Strategien des Wissenserwerbs, über Gott und die Welt. Unregelmäßig veröffentliche ich hier eine Frage und eine Antwort.

In Ihren Seminaren stellen Sie häufig Fragen und lassen die Teilnehmer dann darüber reden. Warum?

Vera F. Birkenbihl

Vera F. Birkenbihl. Foto: privat

Vera F. Birkenbihl: Weil es sehr effizient ist, sich mit dem Lernstoff inhaltlich auseinanderzusetzen. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: In Management-Seminaren fordere ich die Teilnehmer auf, eine Liste mit zehn vorgegebenen Wörtern auswendig zu lernen. Jeder macht das nach seinem gelernten Schema, aber niemand kann sich alle diese zehn Wörter merken.

Danach leite ich die Teilnehmer dazu an, eine zweite Liste mit zehn Wörtern nach logischen Kategorien zu sortieren und sich mit dem Sitznachbarn darüber auszutauschen. Dabei sehen die Teilnehmer, dass man die Wörter nach ganz unterschiedlichen Kategorien ordnen kann. Interessanterweise wissen sie anschließend alle zehn Wörter. Warum? Ganz einfach. Wenn ich pauke, wie bei der ersten Liste, ist das genauso, wie wenn ich die Wörter nur nach Länge sortiere. Wenn ich hingegen über einen Begriff nachdenke, wenn ich mich mit ihm auseinandersetze, wie bei der zweiten Liste, dann erinnere ich mich, weil ich gelernt habe.

birkenbihl-internet-akademie.tv

Eine Frage an Vera F. Birkenbihl: Wie arbeite ich mich in ein neues Thema ein?

Hin und wieder spreche ich mit der bekannten Management-Trainerin und Sachbuchautorin Vera F. Birkenbihl. Über lebenslanges Lernen, über Methoden und Strategien des Wissenserwerbs, über Gott und die Welt. Unregelmäßig veröffentliche ich hier eine Frage und eine Antwort.

Frau Birkenbihl, haben Sie eine Technik entwickelt, um sich schnell in ein neues Thema einzuarbeiten?

Vera F. Birkenbihl

Vera F. Birkenbihl. Foto: privat

Vera F. Birkenbihl: Nehmen Sie die Zitatetechnik. Die funtkioniert so: Gehen Sie ins Internet. Geben Sie in einer Suchmaschine ein Stichwort zu Ihrem Thema plus »Zitat« oder »Definition« ein. Dann finden Sie Zitate von Leuten, die der Sprache mächtig sind und etwas Wichtiges zu diesem Thema zu sagen haben. Wichtig genug jedenfalls, dass andere sie in ihre Zitate-Sammlungen aufgenommen haben. Kopieren Sie sich zehn bis 15 Zitate in ein Text-Dokument. Diese Zitate lesen Sie sich danach in aller Ruhe durch.

Der Lernprozess passiert vollautomatisch durch zwei Mechanismen. Zum einen: Wann immer Sie Ihre Suchmaschine im Kopf aktivieren, werden Sie selbst aufnahmefähig. Zum anderen durch den Vergleich. Weil jede Variation das Kernthema anders angeht, erhalten Sie ein wesentlich tieferes Verständnis Ihres Themas.

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Eine Frage an Vera F. Birkenbihl: Wie unterstütze ich mein Kind in der der Schule?

Hin und wieder spreche ich mit der bekannten Management-Trainerin und Sachbuchautorin Vera F. Birkenbihl. Über lebenslanges Lernen, über Methoden und Strategien des Wissenserwerbs, über Gott und die Welt. Unregelmäßig veröffentliche ich hier eine Frage und eine Antwort.

Wenn sich Eltern Zeit nehmen, um ihren Kindern im Schulalltag zu helfen: Was könnten sie tun?

Vera F. Birkenbihl

Vera F. Birkenbihl. Foto: privat

Vera F. Birkenbihl: Auf keinen Fall mehr Diktate mit ihnen machen oder Übungen wie in der Schule. Sondern ihnen helfen, ihr Gehirn zu aktivieren, damit sie unter anderem auch die Schule besser schaffen. Sehr bewährt haben sich dafür Rätselspiele, weil das fragende Denken den Geist öffnet, wie die Harvard-Professorin Ellen J. Langer herausgearbeitet hat. Ebenso hilfreich sind Wortspiele aller Art. So habe ich beispielsweise eine Variante des bekannten Definitionsspiels entwickelt: demokratische Definition.

Der Spielleiter, diese Position kann bei größeren Kindern auch wechseln, bereitet das Spiel vor, indem er einige zu spielende Begriffe aus einem Lexikon heraussucht. Beispielsweise das Wort »iatrogen«. Beim Spielen wird jeweils ein Begriff in die Runde geworfen und jeder schreibt eine mögliche Definition auf. Da darf auch Quatsch dabei sein. Diese Definitionen werden in der Tischmitte gesammelt und der Reihe nach vorgelesen. Danach votiert die Gruppe für die Definition, die ihr am besten gefällt. Es muss nicht die korrekte Definition sein!

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Eine Frage an Vera F. Birkenbihl: Wofür lässt sich Twitter noch nutzen?

Hin und wieder spreche ich mit der bekannten Management-Trainerin und Sachbuchautorin Vera F. Birkenbihl. Über lebenslanges Lernen, über Methoden und Strategien des Wissenserwerbs, über Gott und die Welt. Unregelmäßig veröffentliche ich hier eine Frage und eine Antwort.

Sie waren lange krank. Deshalb erschienen in den vergangenen Monaten auch keine Kolumnen mit Ihnen. In dieser Zeit haben Sie im Kurznachrichtendienst Twitter die Internetgemeinde über Ihren Krankenstand regelmäßig informiert. Was bedeutet Twitter für Sie, und welchen Nutzen sehen Sie in diesem Dienst?

Vera F. Birkenbihl

Vera F. Birkenbihl. Foto: privat

Vera F. Birkenbihl: Ich setze Twitter dafür ein, meine Abonnenten gezielt anzusprechen. Abonnenten sind jene, die meine Botschaften auf Twitter, Tweets genannt, lesen. Das funktioniert, weil ich bei Twitter für jede Nachricht Schlagworte vergeben kann, die sogenannten Hashtags. Unter »#vfbE« twittere ich auf Englisch, unter »#vfbNL« auf Niederländisch und unter »#vfbb« habe ich meine Gesundheitsbulletins verfasst.

Twitter ist zudem eine sehr gute Kreativübung, ähnlich dem von mir entwickelten Telegramm-Spiel. Dabei geht es darum, eine Botschaft kurz und prägnant zu formulieren. In Twitter müssen Sie sich auch auf das Wesentliche konzentrieren, weil Sie ja nur 140 Zeichen zur Verfügung haben.

twitter.com/verafbirkenbihl

Wie Ziele noch besser formuliert werden

Eine Keksbäckerin als Berufsberaterin: Beate Westphal. Foto: privat

Dass Aussagen wie “Ich will mehr Sport treiben” oder “Nun will ich im Job besser werden” nicht unbedingt als Ziele taugen, ist eigentlich bekannt. Denn solche Aussagen sind viel zu schwammig, als dass ich mich daran gebunden fühlen würde. Besser ist es, Ziele smart zu formulieren. Dieses Akronym steht für:
spezifisch
messbar
aktionsorientiert
real
terminiert.
Am Beispiel: Statt “Ich will mehr Sport treiben” würde das smart formulierte Ziel beispielsweise heißen “Ich will ab heute jede Woche zwei Mal eine Stunde lang joggen”.

So weit, so gut. In ihrem Buch “Eigentlich wäre ich gern …” schlägt Beate Westphal aber noch eine weitere Variante vor, wie smarte Ziele noch deutlicher und einfacher zu befolgen werden – zumindest, wenn es sich um Lebensziele oder kleinere Projekte handelt. Sie propagiert als sinnvolle Zeiteinheit für solche größere Ziele die Marke von hundert Tagen.

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Die Lust an der Beschämung

In Deutschland gehören Beschämungen zum Alltag für viele Kinder. Dass es auch anders geht, zeigt das Beispiel Kanada. Foto: Jean B./Fotolia

Dieter Bohlen macht seine Kandidaten zum Gespött und ein ganzes Land lacht mit. Heidi Klum zwingt, süffisant lächelnd, angehende Topmodels zu Fotoshootings mit Spinnen im Dekoletee und Bienenvölkern in Haaren, Ohren, am Hals. Im Straßenverkehr sind obszöne Gesten an der Tagesordnung, in Betrieben wird gemobbt und im Sportunterricht gehänselt. Beschämungen gehören zum Alltag, dabei steht die Würde des Menschen doch zuoberst im Grundgesetz. Was ist da los?

Deutschland, so scheint es, ergötzt sich am schamlosen Vergnügen. YouTube-Filmchen mit peinlichen Möchtegernstars oder teils schmerzhaften Ungeschicklichkeiten werden hunderttausendfach abgerufen. Fremdschämen? Fehlanzeige. »Missachtung gehört zu unserer Kultur«, schreibt der Dr. Stephan Marks in seinem Buch »Die Würde des Menschen«. Arbeitslose werden von Politikern als Schmarotzer verachtet, »Ossis« als zurückgeblieben und Lehrer als »faule Säcke« beschimpft. Auch auf Autobahnen sind sie alltäglich, die Gesten der Verachtung. ich durfte vor einigen Tagen ein  Gespräch mit dem Freiburger Schampsychologen führen über Würde und Scham und ihre Bedeutung für die Gesellschaft.

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Der LebensPfadFinder ist unterwegs

Eben habe ich noch weitere Termine eingestellt. Vorträge und Workshops zu den Themen Selbstsicheres Auftreten und Produktivität. Mehr unter Termine.

Bioenergetische Übungen in Reutlingen

Locker stehen, die Arme weit nach oben gereckt und laut stöhnen oder schreien: Bei Bioenergetischen Übungen ist ein solches Spektakel nicht ungewöhnlich. Denn alles, was wir erlebt haben, schlägt sich in uns in Atemblockaden und Muskelverspannungen nieder. Mit solchen Übungen werden diese Blockaden fühl- und erlebbar gemacht.

In Reutlingen biete ich einen Kurs mit Bioenergetischen Übungen an. Ich gebe zu, es ist ein Kurs für Frühaufsteher (Beginn dienstagmorgens um 7.45 Uhr). Aber diese Übungen eignen sich einfach hervorragend, wach, ausgeruht und präsent in den Tag zu starten. Lesen Sie mehr zur Bioenergetik.

Anmeldungen über die Reutlinger VHS.

Darf Schule denn keinen Spaß machen?

Neulich durfte ich Jasmin, eine 16-jährige Dänin interviewen, die für ein Jahr als Austauschschülerin in Deutschland die Schulbank drückte. Wir sprachen über Ihre Erlebnisse mit dem deutschen Schulsystem und ihr Befremden darüber, wie hierzulande systematisch nach Fehlern gesucht wird – einziger Sinn: Schüler möglichst früh und möglichst konsequent auszusieben. In Dänemark dagegen steht das Weiterkommen der Schüler im Vordergrund. Hier der Artikel: Lesen Sie mehr…

Konfliktlösung mal anders

Zwei Kolleginnen geraten aneinander. Die eine schimpft: “Du bist unkreativ!” Die andere wehrt sich halbherzig und geht. Ärgert sich aber über sie und denkt: “Die blöde Kuh, die kann doch selber nix!” Fortan mögen sich die beiden noch weniger, versuchen, sich aus dem Weg zu gehen und hegen ihren Groll aufeinander.

Wie kommen die beiden aus diesem Dilemma?

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