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	<title>Ralf Grabowski: Gestalttherapie, Coaching, Beratung - Reutlingen, Tübingen, Darmstadt</title>
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	<description>Praxis für Gestalttherapie und Coaching</description>
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		<title>Jesper Juul über ds Zusammenleben mit Kindern</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 10:22:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Jesper Juul über Familien in der KriseDer Familientherapeut Jesper Juul ist Autor vieler Erziehungsratgeber. In seinem neuen Buch über Empathie zeigt er, wie Entspannung und Kindererziehung zusammenhängen. Und im Gespräch erklärt er, was Kindererziehung und globales Wirtschaften verbindet]]></description>
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<div id="attachment_532" class="wp-caption alignleft" style="width: 242px"><a href="http://www.lebenspfadfinder.de/wp-content/uploads/2012/04/jesper-juul800.jpg"><img class="size-medium wp-image-532" src="http://www.lebenspfadfinder.de/wp-content/uploads/2012/04/jesper-juul800-232x300.jpg" alt="Jesper-juul800-232x300 in Jesper Juul über ds Zusammenleben mit Kindern" width="232" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Der dänische Familientherapeut Jesper Juul weiß, was Familien brauchen</p></div>
<p>Erziehung scheint eine schwierige Sache geworden zu sein. Und sie wird durch die Regalmeter an Ratgeberliteratur nicht einfacher – im Gegenteil: Sollen Eltern eher Partner, ja Kumpel ihrer Kinder sein, oder sollen sie mit Disziplin und eisenharter Strenge ihren Nachwuchs fit für die globale Zukunft machen? Wo geht er lang, der richtige Weg durch den alltäglichen Erziehungsdschungel?</p>
<p>Jesper Juul hat viel Verständnis für solche Sorgen. »Jemand sollte den Eltern eine Medaille geben«, sagt der dänische Familientherapeut mit seinem singenden, melodiösen Dialekt. »Weil zum ersten Mal in der Weltgeschichte Eltern keine Unterstützung mehr im Sinne einer moralischen Instanz haben.« Und meint damit, dass sie sich nicht mehr auf alte Vorbilder und Erziehungsmuster stützen können, neue aber noch nicht etabliert sind. »Selbst meine Generation hatte eine solche Instanz: Wir wollten gegen unsere eigenen Eltern sein«, sagt der 64-Jährige.</p>
<p><span id="more-531"></span>Vielleicht ist es dieses tiefe Verständnis, das Eltern scharenweise seine Bücher kaufen, ihn in seinen Workshops um Rat fragen und seine Vorträge zu meist überbuchten Veranstaltungen werden lässt. Jesper Juul, Autor zahlreicher Ratgeber, Gründer des dänischen Kempler-Instituts und Kenner der Pädagogik, ist für viele Eltern die oberste Instanz in Sachen Erziehungsfragen.</p>
<p>Und wenn man ihm zuhört, scheint das Zusammenleben mit Kindern plötzlich gar nicht mehr so schwierig zu sein. Denn wo Konfrontation ist, sieht er den Kooperationswillen des Kindes, wo Strenge ist, sieht er die Unsicherheit und Ängste der Eltern, wo Aufmüpfigkeit ist, sieht er den Wunsch nach Kontakt und Führung. »Viele Eltern sind im Umgang mit ihren Kindern nicht menschlich, sondern sie spielen eine Rolle, die Elternrolle.« Dabei unterstellt er den Eltern keine böse Absicht. »Sie machen das aus gutem Grund, denn sie wollen natürlich das Beste für ihre Kinder.«</p>
<p>Aber zwischen guter Absicht und dem, was wirklich gut tut, können Welten liegen. Was also macht einen guten Vater und eine gute Mutter aus, Herr Juul? »Eltern sollten so weit wie möglich das machen, woran sie glauben, ihre Wertvorstellungen ernst nehmen. Und sie sollten ein ständiges Interesse an ihrem Kind haben und fragen: ›Wer bist du eigentlich?‹« Bei Juul brauchen solche Antworten Zeit. Er schließt sätzelang die Augen, während er ruhig in seinem Sessel sitzt, bedächtig seine Worte wählt und dabei mit Feuerzeug und Zigarettenschachtel hantiert.</p>
<p>Für ihn hat Erziehung nichts mit Gehorsam oder Zurechtbiegen des Kindes zu tun, sondern sehr viel mit Beziehung und vor allem mit Kontakt. Aber Herr Juul, Kinder brauchen doch Grenzen, oder? »Das wird in Deutschland oft behauptet, aber das ist nicht wahr«, antwortet der dänische Therapeut deutlich. Natürlich brauche jede Familie eine Handvoll Regeln, um zu funktionieren. »Aber diese Regeln sind angenehm für die Erwachsenen. Und das meine ich nicht abwertend.« Was Kinder vielmehr bräuchten, seien Eltern, die sich selbst definieren können im Sinne von »das mag ich, das mag ich nicht. Das will ich, das will ich nicht«. Die also nicht ihren Kindern Grenzen setzen, sondern vielmehr ihre eigenen Grenzen auf würdevolle Weise ziehen können.</p>
<p>Diesen Unterschied erklärt er an einem persönlich erlebten Beispiel. Beim Essen spuckte sein kleiner Enkel alles, was ihm nicht schmeckte, aus und schmierte es auf den Tisch – genau so, wie es Jahrzehnte früher schon sein Sohn machte. Damals hatte Juul geschimpft, was zu einem Wutanfall des Kleinen führte. Heute, mit seinem Enkel, bleibt er ruhig und sagt: »Ich will, dass du das Essen auf den Teller zurücklegst, und nicht auf den Tisch. Machst du das für mich?« Und ohne Widerworte legt der Kleine das Essen tatsächlich zurück.</p>
<div id="attachment_534" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.lebenspfadfinder.de/wp-content/uploads/2012/04/empathie200.jpg"><img class="size-full wp-image-534" src="http://www.lebenspfadfinder.de/wp-content/uploads/2012/04/empathie200.jpg" alt="Empathie200 in Jesper Juul über ds Zusammenleben mit Kindern" width="200" height="311" /></a><p class="wp-caption-text">Jesper Juul u.a.: Miteinander. Jetzt bei amazon kaufen</p></div>
<p>Es geht bei Juul nicht um »Laissez-faire«, also die Kinder alles machen zu lassen. »Eine Familie muss sich entwickeln, und das geht über Führung«, sagt er, meint damit aber ein wertschätzendes Miteinander – im Zusammenleben mit kleinen Kindern, erst recht aber mit Pubertierenden. »Jugendliche brauchen von ihren Eltern genau vier Dinge«, sagt Juul, macht eine Pause, um dann zu erläutern: »Vertrauen, Vertrauen, Vertrauen und Vertrauen.« Insbesondere, wenn eben nicht alles glatt läuft, wenn beispielsweise der schulische Druck groß wird und die Noten einbrechen. Was können Eltern dann tun? »Hoffentlich verhalten sie sich vernünftiger als die Schulen und setzten ihre Kinder nicht zusätzlich unter Druck«, meint Juul. Denn Druck erzeuge immer Gegendruck.</p>
<h4>»Eine Familie muss sich entwickeln, und das geht über Führung«</h4>
<p>»In solchen Situationen brauchen die Jugendlichen wirklich ihre Eltern.« Eltern also, die sich mit ihren Kindern solidarisieren, die sie unterstützen. Und die auch ihre eigene Unsicherheit zulassen und sagen können: »Hör zu, ich merke, dass du keinen Spaß an der Schule hast, ich weiß aber, dass Schule sehr wichtig ist. Was sollen wir tun?« Aus Erfahrung weiß Juul, dass Jugendliche in solchen Situationen häufig selbst Lösungen formulieren können. »Und dabei haben sie nicht die Idee, mit der Schule aufzuhören und stundenlang Fußball zu spielen. Die sind ja nicht doof, die wissen genauso, dass Schule wichtig ist.«</p>
<p>Überhaupt das Thema Schule. Wie bei vielen Experten kommen auch bei Juul Bildungseinrichtungen nicht gut weg. »Schulen nehmen Kinder nicht ernst«, behauptet er und erläutert: »Wenn ein Schüler schlechte Noten hat, kommt ja nicht der Rektor zu ihm und sagt: ›Ich höre, wie’s dir geht. Das ist ja furchtbar. Du bist unser wichtigster Kunde und bist nicht zufrieden. Was können wir tun?‹« Ein Gedanke, der zunächst absurd klingen mag, der aber von der modernen Hirnforschung längst unterstützt wird: Dass Kinder nur in wertschätzenden Umgebungen und mit viel Eigenmotivation gut lernen können. Angesichts des Schulsystems sagt er: »Was ich nicht verstehe ist: Warum sehe ich in Deutschland nicht eine Million Eltern auf der Straße die sagen: ›Jetzt reicht’s!‹ Es ist Zeit für Zivilcourage.«</p>
<p>Es sind letztlich auch politische Forderunge, die Jesper Juul stellt, doch eigentlich geht es ihm um das ganz praktische Zusammenleben von Familien. Und wie das gehen kann, steckt vielleicht als Essenz im Titel seines erfolgreichsten Büchleins. »Nähe, Grenzen, Respekt« heißt es recht langweilig auf deutsch – viel prägnanter jedoch im dänischen Original: »Hier bin ich. Wer bist du?«</p>
<p>Was auf den ersten Blick so leicht und locker rüberkommt, verlangt den Eltern aber eine ganze Menge ab. Müssen sie doch zunächst einmal fähig sein, ihre Aufmerksamkeit nach innen zu wenden, zu erkennen, wer sie sind sind und wo sie stehen mit ihren Bedürfnissen, Wünschen und Ängsten. Doch wer kann das? »Nur, wer sich seiner selbst gefühlsmäßig sicher ist, ist in der Lage, zu anderen einen tiefer gehenden Kontakt aufzubauen«, sagt Juul. Harter Tobak für Menschen, die es gewöhnt sind, sich eher in der Welt der Zahlen, Fakten und Daten auf rein rationale Gründe zu verlassen.</p>
<h4>»Früher gab es Regeln, aber keine Empathie«</h4>
<p>Aber sind in Zeiten der Wirtschaftskrise und Globalisierung solche weichen Fähigkeiten nicht fehl am Platz? Juul überlegt und sagt mit einem Lächeln auf dem Gesicht: »Man kann natürlich sagen, dass die Wirklichkeit heute bedeutet, vor Stress zu sterben.« Um sogleich die Antwort zu geben: »Aber das glaube ich nicht, das ist nicht wahr!«</p>
<p>Und dann singt er das Loblied auf eine neue Generation schwedischer Väter: »Die haben einen riesigen Sprung gemacht. Viele vertiefen sich in ihre Vaterrolle. Und wenn sie vier oder fünf Monate ausschließlich mit ihrem Baby verbringen, kommen sie danach mit sehr vielen neuen Fähigkeiten in ihren Job zurück«, schwärmt er. »Die bringen so viel Empathie mit, das kann man sich nicht vorstellen. Und damit verändern sie die Firmenkultur.«</p>
<p>Das seien Männer, die sehr kooperativ in Teams arbeiten und viel Kreativität mitbringen, weil sie in sich selbst ruhen, ihre Bedürfnisse kennen und den Blick auch nach innen richten. »Denn im Äußeren gibt es nur Aktivität, dort gibt es keine neuen Ideen.«</p>
<p>Hier ist er wieder, dieser Wechsel zwischen Innen und Außen. Der vielen Erwachsenen, aber zunehmend auch Kindern so schwer fällt. »Es gibt mehr und mehr Kinder, die außer sich sind, die sich nicht mehr entspannen können«, resümiert Juul Erfahrungen, die er in den letzten Jahren zunehmend machte. Denen der Wechsel zwischen »jetzt bin ich im Außen, und nun gehe ich ins Innere« unmöglich geworden ist – den sie verlernt haben.</p>
<p>Denn geboren werden so gut wie alle Menschen mit der Fähigkeit der Empathie und der inneren Ruhe. So enthält das neue Buch über Empathie, an dem neben Jesper Juul auch andere Therapeuten und Pädagogen sowie der Schriftsteller Peter Høeg mitgearbeitet haben, auch Übungen – zum Innehalten, zum Ruhigwerden, zur Entspannung. Alles Hilfen, den Kontakt zu sich selbst wieder herzustellen, in eine Balance zu kommen.</p>
<p>Und Eltern in dieser Balance falle Erziehungsarbeit leichter. »Früher gab es Regeln, aber keine Empathie«, sagt Juul etwa plakativ. Und heute? Sind viele Regeln weggefallen. So können sich Eltern nur noch auf sich selbst verlassen, auf ihre Intuition, die umso besser ist, je ausgeglichener sie in Kontakt mit ihren Kindern sind.</p>
<p>Im besten Fall haben beide etwas davon. Wie der kleine Enkel von Jesper Juul, der abends partout nicht einschlafen wollte, obwohl der Opa schon so lange neben ihm im Bett lag. Juul erzählt: »Da sagte ich ihm: ›Pass auf, ich bin so aufgedreht, du musst deinem Opa jetzt beim Einschlafen helfen. Leg doch deine Hand auf meinen Bauch.‹« Und so machten Opa und Enkel fünf, sechs tiefe Atemzüge, und schon schlief der Kleine ein. Juul lacht und sagt: »Und ich fast auch.«</p>
<h4>Über Jesper Juul</h4>
<p>Der dänische Familientherapeut Jesper Juul ist einer der bekanntesten Erziehungsratgeber in Deutschland und Autor zahlreicher Ratgeberbücher, etwa »Nähe, Grenzen, Respekt« und »Das kompetente Kind«. Nach mehreren beruflichen Stationen studierte er Geschichte, Religionspädagogik und europäische Geistesgeschichte und arbeteite als Heimerzieher und Sozialarbeiter. In den 70er-Jahren machte er die Gestalttherapie in Skandinavien bekannt. Seit einiger Zeit leistet er in Flüchtlingslagern in Kroatien und Bosnien therapeutische Familienarbeit.</p>
<p>Juul ist Gründer des »Kempler Institute of Scandinavia«, das er bis 2004 auch leitete. In den »FamilyLabs« bieten von ihm ausgebildete Trainer Workshops für Eltern und Kinder an.</p>
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		<title>Gerald Hüther über unser Schulsystem</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 16:52:45 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Aufgelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Schule produziert lustlose Pflichterfüller&#8221;: Gerald Hüther über versaute Mathe-Karrieren &#8211; und was es braucht, dass Kinder nur ein Fünftel der Zeit in der Schule sein müssen. Im Standard.]]></description>
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<p>&#8220;Schule produziert lustlose Pflichterfüller&#8221;: Gerald Hüther über versaute Mathe-Karrieren &#8211; und was es braucht, dass Kinder nur ein Fünftel der Zeit in der Schule sein müssen. <a href="http://derstandard.at/1334368981969/Hirnforscher-Schule-produziert-lustlose-Pflichterfueller" target="_blank">Im Standard</a>.</p>
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		<title>Tipps für effektives Arbeiten</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 19:33:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produktivität]]></category>

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		<description><![CDATA[Für effektives Arbeiten braucht es manchmal keine großen Planungen und Programme. Wesentlich sind auch kleine Einsparungen an Zeit und Energie, die insgesamt eine große Wirkung entfalten können. Hier einige Beispiele: Schreiben hilft: Führen Sie eine Einkaufsliste, besser mehrere Listen für unterschiedliche Geschäfte (also für den Einkauf im Supermarkt, auf dem Markt, im Discounter) und planen [...]]]></description>
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<p>Für effektives Arbeiten braucht es manchmal keine großen Planungen und Programme. Wesentlich sind auch kleine Einsparungen an Zeit und Energie, die insgesamt eine große Wirkung entfalten können. Hier einige Beispiele:</p>
<p><span id="more-399"></span><strong>Schreiben hilft:</strong> Führen Sie eine Einkaufsliste, besser mehrere Listen für unterschiedliche Geschäfte (also für den Einkauf im Supermarkt, auf dem Markt, im Discounter) und planen Sie Ihre Einkäufe im Voraus.</p>
<p><strong>Halten Sie Ordnung:</strong> &#8220;Jedes Ding an seinem Ort, spart viel Zeit, manch böses Wort.&#8221; Ja, ja, Großmutters Weisheiten. Manchmal haben sie aber einen wahren Kern. Wenn Sie Dinge in Benutzung haben, legen Sie sie nach Gebrauch wieder gleich zurück an ihren Platz. Vorausgesetzt, die Dinge haben ihren Platz. Daran scheitern nämlich häufig gut gemeinte Versuche des Ordnunghalten. Bei Papieren hat sich die <a title="Ablage: Gewinnen im Kampf gegen die Papierflut" href="http://www.lebenspfadfinder.de/2011/12/ablage-gewinnen-im-kampf-gegen-die-papierflut/">Classei-Ablagemethode</a> bewährt, bei Dingen müssen Sie selbst sich eine Struktur geben. Für den Krimskrams können ds beispielsweise kleine kleine Boxen oder Schuber sein. Möbelhäuser und Baumärkte bieten da viel Auswahl.</p>
<p><strong>Lesen Sie intelligent:</strong> Vorausgesetzt, es handelt sich um Fachliteratur! Nutzen Sie Post-it&#8217;s, lesen Sie immer mit einem Bleistift in der Hand, bei umfangreicheren werken am besten auch mit einem Notizbuch. Lesen Sie zuerst das Inhaltsverzeichnis und markieren sich dann die Kapitel oder Artikel, die Sie interessieren.</p>
<p><strong>Lassen Sie die Glotze aus:</strong> Weit über vier Stunden sitzt der Bundesdeutsche im Schnitt vor dem Fernseher. Das ist viel zu viel Zeit. Disziplinieren Sie sich, schauen Sie ausgewählt und vermeiden sie da Zappen.</p>
<p><strong>Nutzen Sie Video:</strong> Filme oder Serien auf DVD machen mehr Spaß zu schauen, weil sie erstens ohne Werbeunterbrechungen sind und zweitens auch im Original angeschaut werden können. Zeichnen Sie interessante Sendungen im Fernsehen auf (3sat und Arte haben hervorragende Dokumentationen) oder schauen Sie die Sachen in der Mediathek.</p>
<p><strong>Nutzen Sie Timer und Wecker:</strong> Stellen Sie ihren Handywecker auf 19. 58 Uhr, wenn Sie die Tagesschau nicht verpassen wollen. So können Sie sich zuvor konzentriert ihrem Geschäft widmen (oder in Ruhe zu Abend essen).</p>
<p><strong>Gehen Sie gezielt ins Netz:</strong> Überlegen Sie sich zuvor (am besten schriftlich), was Sie im Web recherchieren wollen. So vermeiden Sie planloses Surfen.</p>
<p><strong>Nutzen Sie Shortcuts:</strong> Die meisten Computerprogramme bieten Tastenkürzel für wichtige Funktionen. Lernen Sie die Tatstenkürzel, zumindest für die Tools, die Sie häufig nutzen. Wenn Sie viel Texte schreiben müssen, ist es beispielsweise sinnvoller, mit den Händen an der Tastatur zu bleiben und zum Zwischensichern des Dokuments nicht extra die Maus zu greifen (geht über Strg+S). Auch Copy and Paste, Markieren und Drucken haben systemweite Tastenkürzel.</p>
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		<title>Die Balance zwischen Über- und Unterorgansation finden</title>
		<link>http://www.lebenspfadfinder.de/2012/01/die-balance-zwischen-uber-und-unterorganisation-finden/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 17:35:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produktivität]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer GTD nach der reinen Lehre nutzt, wird seinen Aktivitäten weder Prioritäten, noch Terminierungen mitgeben. Alle To-do&#8217;s, also die konkreten nächsten Schritte, sind lediglich auf Kontextlisten verzeichnet, auf die man ad hoc schaut und sich dann das passende To-do aussucht. Vor allem zu Beginn stößt diese Terminlosigkeit viele erst mal ab. Kein Wunder also, dass [...]]]></description>
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<p>Wer <a title="GTD: Der Weg eines kleinen Notizzettels" href="http://www.lebenspfadfinder.de/2010/05/gtd-der-weg-eines-kleinen-notizzettels/">GTD</a> nach der reinen Lehre nutzt, wird seinen Aktivitäten weder Prioritäten, noch Terminierungen mitgeben. Alle To-do&#8217;s, also die konkreten nächsten Schritte, sind lediglich auf Kontextlisten verzeichnet, auf die man ad hoc schaut und sich dann das passende To-do aussucht. Vor allem zu Beginn stößt diese Terminlosigkeit viele erst mal ab. Kein Wunder also, dass die meisten Entwickler in ihre GTD-Programme Prioriäten und Terminierungen eingebaut haben.</p>
<p>In meinem Alltag merke ich, dass ich ohne solche Terminierungen ganz gut klar komme. Ich bin im Fluss, fühle mich nicht gedrängt und bekomme dennoch alles Wichtige pünktlich geschafft &#8211; meistens zumindest.</p>
<p>Denn es gibt auch Zeiten, in denen mir das reine GTD zu unbestimmt und zu strukturlos ist. Dann ergänze ich mein System um einen Wochenplan. Das ist eine kleine Tabelle mit den Wochentagen sowie einer Spalte, in der ich drei wichtige Dinge, die ich in dieser Woche erledigen möchte, notiere. Die Tagesspalten sind grob unterteilt in Vor- und Nachmittage sowie den Abend.</p>
<p>Am Wochenende, wenn ich die kommende Woche plane, trage ich die festen Termine ein (bei mir sind das in der Regel nicht sehr viele) und verteile die drei wichtigen Dinge über die Woche. Danach schaue nochmals meine Kontextlisten durch und entscheide, welche To-do&#8217;s in der kommenden Woche für mich wichtig sind. Auch die verteile ich grob auf die Zeiten. Das Ganze geschieht mit Bleistift und im &#8220;Konzeptmodus&#8221;, ist also jederzeit zu ändern oder zu widerrufen. Und dennoch bietet es für mich Leitplanken für meine Arbeitszeit.</p>
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		<title>Ablage: Gewinnen im Kampf gegen die Papierflut</title>
		<link>http://www.lebenspfadfinder.de/2011/12/ablage-gewinnen-im-kampf-gegen-die-papierflut/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 11:10:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produktivität]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn viele schon lange vom papierlosen Büro träumen, sieht die Realität in Amtsstuben, Firmen und im häuslichen Arbeitszimmer doch ganz anders aus. Jeden Tag flattern per Post Briefe und Prospekte rein und spucken Drucker und Faxgeräte bedruckte Blätterstapel aus. Diese Papiere müssen in irgendeiner Form bearbeitet und abgelegt werden. Kein Wunder, dass sich auf [...]]]></description>
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<div id="attachment_386" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.lebenspfadfinder.de/wp-content/uploads/2011/12/orgaablaeufe_set20.jpg"><img class="size-medium wp-image-386 " src="http://www.lebenspfadfinder.de/wp-content/uploads/2011/12/orgaablaeufe_set20-300x224.jpg" alt="Orgaablaeufe Set20-300x224 in Ablage: Gewinnen im Kampf gegen die Papierflut" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Nahtlose Zusammenarbeit: das Classei-System mit digitalen und analogen Dokumenten. Foto: Classei</p></div>
<p>Auch wenn viele schon lange vom papierlosen Büro träumen, sieht die Realität in Amtsstuben, Firmen und im häuslichen Arbeitszimmer doch ganz anders aus. Jeden Tag flattern per Post Briefe und Prospekte rein und spucken Drucker und Faxgeräte bedruckte Blätterstapel aus. Diese Papiere müssen in irgendeiner Form bearbeitet und abgelegt werden. Kein Wunder, dass sich auf vielen Schreibtischen ganze Stapel türmen und viel Zeit fürs Abheften und anschließende Suchen vergeudet wird.</p>
<p>Und kein Wunder, dass sich auch eine DIN-Norm mit unterschiedlichen Arten für die Schriftgutverwaltung befasst – es ist die DIN 821, wie der Frank-Michael Rommert in seinem Buch »Ordnung ohne Stress« schreibt. Er stellt darin eine sehr elegante und effektive Methode vor, alle eingehenden Papiere sofort und schnell zu ordnen und auch gleich abzulegen.</p>
<p><span id="more-382"></span>Ermöglicht wird diese Organisation durch standardisierte, dünne Aktendeckel, die, richtig beschriftet, gleich in Stellboxen verschwinden. Und dort dank der farbigen Reiter ohne Weiteres auch schnell wieder gefunden werden. Produziert werden diese Mappen nebst Zubehör von Mappei und von Classei. Beide Unternehmen gingen in den 60er-Jahren aus einer Firma für Briefumschläge hervor und stellen mittlerweile recht ähnliche Produkte her.</p>
<p>Dreh- und Angelpunkt dieser Art der Ablage sind flexible Mappen im Format etwas größer als DIN A 4. Aufbewahrt werden sie ähnlich wie die bekannten Hängeregistraturen – allerdings mit einem wichtigen Unterschied: Die Mappen werden hintereinander gestellt. Dadurch kommen sie ohne Hängemechanik aus, sie sind dünner und nehmen weniger Platz ein. Es lohnt sich also, auch für nur ein oder zwei Blätter eine eigene Mappe anzulegen.</p>
<p>Weil zum guten Archivieren nicht nur das Ablegen sondern vor allem das Finden gehört, bekommen die Classei/Mappei-Mappen einen Reiter. Der wird an entsprechender Stelle des vorgedruckten ABC-Registers angeklebt. Die Mappen werden in passenden Boxen in umgekehrter Reihenfolge platziert – A steht also hinten, Z vorn. Das hat den Vorteil, dass die Beschriftung der Reiter mit einem Blick gesehen wird.</p>
<p>Loseblatt spart Zeit und Geld</p>
<p>Dieses Ablagesystem birgt viele Vorteile: Zum einen nimmt diese Art der Aufbewahrung sehr wenig Platz in Anspruch, weil beispielsweise bei Ringordnern »sehr viel Luft archiviert wird«, wie Rommel schreibt. Zum anderen verkürzt sich die Zeit der Ablage: Die Papiere werden im Loseblatt-Verfahren in die Mappen gelegt: Es entfällt das Lochen und heften.</p>
<p>Der wichtigste Vorteil des Systems ist aber seine Flexibilität. Papiere können direkt beim Eingang sortiert und abgelegt werden, die Rede ist von »Sofortordnung«. Und weil die Mappen mit dicken Blätterstapeln nicht so gut funktionieren, werden umfangreiche Vorgänge ganz automatisch auf mehrere Mappen verteilt – im Fachjargon Vereinzelung genannt. Die Folge: Für Sitzungen oder unterwegs müssen nicht umständlich einzelne Dokumente entnommen werden, sondern wird einfach die entsprechende Mappe eingesteckt. Dieser Aspekt des schnellen Umsortierens macht aus dieser Form der Ablage ein ideales Gerüst für das Produktivitätssystem »Getting Things Done – GTD«.</p>
<p>Frank-Michael Rommert beschreibt in seinem Buch sehr detailliert (und mit vielen Fotos) die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten, die vielfältigen Mappenarten und das Zubehör der Mappei-Methode. Das meiste gilt dabei auch für die Classei-Produkte. Besonders schön sind die Beispiele aus der Praxis. Ausführlich beschreiben darin Anwender, Personaler, Außendienstmitarbeiter, Sekretärin und Privatanwender, wie sie ihre Ablage organisieren. (GEA)</p>
<p>Frank-Michael Rommert: »Ordnung ohne Stress. Der Effizienzvorsprung im Büro mit der Mappei-Methode.« 223 Seiten, Gabal-Verlag, 29,90 Euro</p>
<p><a href="http://www.mappei.de/">www.mappei.de</a></p>
<p><a href="http://www.classei.de/">www.classei.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Unangenehmes nicht aufschieben</title>
		<link>http://www.lebenspfadfinder.de/2011/12/unangenehmes-nicht-aufschieben/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 08:03:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produktivität]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer kennt das nicht? Da muss noch ein Geschäftspartner oder ein Kunde angerufen werden. Eigentlich ist es nicht so richtig dringend. Und es dauert auch nicht lange, dennoch traut man sich nicht ran. Also wird der Anruf auf die lange Bank geschoben. Oder es muss noch eine Excel-Tabelle erstellt werden mit langweiligen Zahlenkolonnen &#8211; auch [...]]]></description>
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<p>Wer kennt das nicht? Da muss noch ein Geschäftspartner oder ein Kunde angerufen werden. Eigentlich ist es nicht so richtig dringend. Und es dauert auch nicht lange, dennoch traut man sich nicht ran. Also wird der Anruf auf die lange Bank geschoben. Oder es muss noch eine Excel-Tabelle erstellt werden mit langweiligen Zahlenkolonnen &#8211; auch sie wird von einem Tag auf den anderen geschoben.</p>
<p>Doch es gibt einen Trick, sich selbst bei solch unangenehmen Aufgaben zu überlisten: Nehmen Sie sich bei ihrer wöchentlichen Durchsicht vor, in der kommenden Woche genau diese zwei, drei oder vier unangenehmen Dinge zu erledigen. Schreiben Sie sich das auch auf und zwar mit dem Datum, an dem sie die Sachen fertig machen wollen. An diesem Tag wird es das erste sein, das Sie tun. Noch bevor Sie die Mails anschauen oder den AB abhören.</p>
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		<title>Passwörter analog verwalten</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 15:57:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produktivität]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Abend erzählte eine Teilnehmerin meines Produktivitäts-Workshops, wie sie die ganzen Passwörter für ihre Accounts verwaltet: Sie schreibt die Passwörter in ein Adressenregister hinein. Unter G würde dann beispielsweise das Passwort ihres Mailaccounts bei GMX liegen. Wer das so machen will (und nicht auf entsprechende digitale Passwort-Safes zurückgreift), sollte jedoch darauf achten, dieses ABC-Register gut [...]]]></description>
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<p>Gestern Abend erzählte eine Teilnehmerin meines Produktivitäts-Workshops, wie sie die ganzen Passwörter für ihre Accounts verwaltet: Sie schreibt die Passwörter in ein Adressenregister hinein. Unter G würde dann beispielsweise das Passwort ihres Mailaccounts bei GMX liegen.</p>
<p>Wer das so machen will (und nicht auf entsprechende digitale Passwort-Safes zurückgreift), sollte jedoch darauf achten, dieses ABC-Register gut zu verstecken. Es also ja nicht unter der Schreibtischablage oder in der ersten Schublade des Schreibtischs verstecken. Sie lachen? Kein Grund dafür! Die Mehrzahl der Einbrüche in Industrie-Netzwerke sind  sogenannte &#8220;Putzfrauen-Attacken&#8221;. Dabei werden Passwörter auf ganz simple Weise ausgespäht &#8211; in dem nämlich im Schreibtischumfeld nach entsprechenden Notizen geschaut wird: Unterm Monitor, auf die Unterseite der Tastatur geklebt, unter der Schreibtischauflage, in einer Schublade &#8230;</p>
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		<title>Vera F. Birkenbihl ist tot</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 21:29:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[verafbirkenbihl]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ich eben über Facebook von Hern Rechsteiner erfahren habe, ist Vera F. Birkenbihl im Alter von 65 Jahren gestorben. Sie hatte Krebs und war nach einer Not-OP sehr lange im Krankenhaus. Von dort aus hat sie via Twitter regelmäßig ihre Gesundheitsbulletins abgesetzt. Bei unserem letzten Telefonat vor vielleicht fünf Wochen war sie nach wie [...]]]></description>
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<p>Wie ich eben über Facebook von Hern Rechsteiner erfahren habe, ist Vera F. Birkenbihl im Alter von 65 Jahren gestorben. Sie hatte Krebs und war nach einer Not-OP sehr lange im Krankenhaus. Von dort aus hat sie via Twitter regelmäßig ihre Gesundheitsbulletins abgesetzt.<br />
Bei unserem letzten Telefonat vor vielleicht fünf Wochen war sie nach wie vor sehr schwach, sprach ungern über ihre Krankheit, war aber wieder voller Pläne für Workshops, Vorträge und Bücher.<br />
Ich bin betoffen und traurig über diese Nachricht.</p>
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		<title>Das Damoklesschwert der Produktivität</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 11:10:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufgelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerhard Polt über die Muße: &#8220;Die Zeit, in der der Mensch nicht handeln muss, in der er eben gar nichts muss, sondern nur so herumschildkrötelt. Er hat nicht das Damoklesschwert der Produktivität über sich schweben, sondern tut einfach, was ihm einfällt.&#8221; Und weiter lässt sich der bayerische Satiriker auch über Achtsamkeit aus. Er sagt&#8217;s so [...]]]></description>
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<p>Gerhard Polt über die Muße: &#8220;Die Zeit, in der der Mensch nicht handeln muss, in der er eben gar nichts muss, sondern nur so herumschildkrötelt. Er hat nicht das Damoklesschwert der Produktivität über sich schweben, sondern tut einfach, was ihm einfällt.&#8221;</p>
<p>Und weiter lässt sich der bayerische Satiriker auch über Achtsamkeit aus. Er sagt&#8217;s so schön, was in achtsamen Momenten, auch in der Meditation geschehen kann: &#8220;Wenn nichts passiert, passiert ja nur scheinbar nichts, weil irgendwas passiert ja immer, und wenn eine Ameise übern Sandboden läuft oder Staubpartikel durchs Fenster sichtbar werden, weil die Sonne reinscheint. Die Frage ist, ob es einem gelingt, sich diesem Angebot zu öffnen.&#8221; [<a href="http://szmstat.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/36659/Ich-sinnlose-vor-mich-hin-und-das-mit-Begeisterung" target="_blank">SZ</a>]</p>
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		<title>Was ist ein Burn-out?</title>
		<link>http://www.lebenspfadfinder.de/2011/11/was-ist-ein-burn-out/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 11:03:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragmente]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele reden vom Burn-out und meinen damit einfach nur, dass sie urlaubsreif sind. Doch häufig versteckt sich hinter dem Ausgebrannt-sein eine handfeste Depression &#8211; also eine Krankheit, die lebensbedrohlich sein kann und behandelt werden muss. Blättert man nämlich durch die ICD-10, die internationalen Klassifikation der Krankheiten, sucht man den Begriff Burn-out vergebens. Deshalb sollte man [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.lebenspfadfinder.de/wp-content/uploads/2011/11/php2djqyQ20091005144420.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-359" src="http://www.lebenspfadfinder.de/wp-content/uploads/2011/11/php2djqyQ20091005144420-150x150.jpg" alt="Php2djqyQ20091005144420-150x150 in Was ist ein Burn-out?" width="150" height="150" /></a>Viele reden vom Burn-out und meinen damit einfach nur, dass sie urlaubsreif sind. Doch häufig versteckt sich hinter dem Ausgebrannt-sein eine handfeste Depression &#8211; also eine Krankheit, die lebensbedrohlich sein kann und behandelt werden muss. Blättert man nämlich durch die ICD-10, die internationalen Klassifikation der Krankheiten, sucht man den Begriff Burn-out vergebens. Deshalb sollte man auf das Modewort Burn-out am besten ganz verzichten, fordert jetzt Ulrich Hergerl, Direktor der <a href="http://psychiatrie.uniklinikum-leipzig.de/" target="_blank">Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie</a> der Universität Leipzig: &#8220;Wir sollten eine Depression auch Depression nennen und uns nicht hinter Ausweichdiagnosen verstecken.&#8221;</p>
<p>Die große Gefahr, immer wieder vom Burn-out zu sprechen, liegt für den Professor in der richtigen Behandlung der Kranken.  Sollte der Burn-out-Patient nämlich eigentlich an einer Depression leiden, sind Ruhe, Urlaub und mehr Schlaf genau die falschen Strategien (eine Depression wird nämlich eher mit Schlafentzug behandelt). [<a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,799348,00.html" target="_blank">SPON</a>]</p>
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