Coaching

Soll ich diesen Job oder lieber jenen nehmen? Entspricht dieses Studienfach eher meinen Neigungen oder ist das andere krisenfester? Lohnt sich der Umzug in eine andere Stadt oder nicht? Soll ich meinen Partner nun verlassen oder nicht?

Glücklicherweise sind nicht alle Entscheidungen im Leben so schwerwiegend wie die eben erwähnten. Doch gerade bei Fragen, die uns sehr existenziell erscheinen, kommen wir mitunter nicht weiter. Wir können Pro- und-Kontra-Listen machen, können uns den Kopf zermartern und nächtelang wach liegen – wir kommen nicht auf den Punkt.

Kein Wunder, schließlich spielt bei solchen Entscheidungsprozessen ein riesengroßes Orchester auf. Die Besetzung: Alte Einschärfungen der Eltern, Moralvorstellungen der Gesellschaft, Ängste, Fantasien und schließlich unser „Bauch“, also jene Mechanismen in unserem Gehirn, die viel älter sind als unser Bewusstsein, die Entscheidungen schon längst getroffen haben, noch bevor das große Rationalisieren beginnt.

In solchen Situationen wirken Experimente und Übungen aus dem gestalttherapeutischen Fundus wahre Wunder. „Loose your mind and come to your senses“, hat Fritz Perls gefordert: Vergiss das hin- und her-überlegen, schalt den Computer im Kopf aus und tauche ein in deine emotionale Innenwelt;  erlebe, was dein Herz begehrt. Diesem Herzenswunsch muss man freilich nicht folgen, häufig sind rationale Gründe sehr wichtig, sie bewahren uns vor Unbill und Bankrott. Aber nach solchen Sitzungen ist Ihnen klarer, warum Sie sich so und nicht anders entscheiden.