<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Der Lebenspfadfinder &#187; Fragmente</title>
	<atom:link href="http://www.lebenspfadfinder.de/category/fragmente/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.lebenspfadfinder.de</link>
	<description>Coaching und Beratung in Reutlingen, Tübingen, Darmstadt. Gestalttherapie und Bionergetische Übungen</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 14:37:35 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Was ist ein Burn-out?</title>
		<link>http://www.lebenspfadfinder.de/2011/11/was-ist-ein-burn-out/</link>
		<comments>http://www.lebenspfadfinder.de/2011/11/was-ist-ein-burn-out/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 11:03:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragmente]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lebenspfadfinder.de/?p=358</guid>
		<description><![CDATA[Viele reden vom Burn-out und meinen damit einfach nur, dass sie urlaubsreif sind. Doch häufig versteckt sich hinter dem Ausgebrannt-sein eine handfeste Depression &#8211; also eine Krankheit, die lebensbedrohlich sein kann und behandelt werden muss. Blättert man nämlich durch die ICD-10, die internationalen Klassifikation der Krankheiten, sucht man den Begriff Burn-out vergebens. Deshalb sollte man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.lebenspfadfinder.de/wp-content/uploads/2011/11/php2djqyQ20091005144420.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-359" title="Ulrich Hegerl" src="http://www.lebenspfadfinder.de/wp-content/uploads/2011/11/php2djqyQ20091005144420-150x150.jpg" alt="Ulrich Hegerl" width="150" height="150" /></a>Viele reden vom Burn-out und meinen damit einfach nur, dass sie urlaubsreif sind. Doch häufig versteckt sich hinter dem Ausgebrannt-sein eine handfeste Depression &#8211; also eine Krankheit, die lebensbedrohlich sein kann und behandelt werden muss. Blättert man nämlich durch die ICD-10, die internationalen Klassifikation der Krankheiten, sucht man den Begriff Burn-out vergebens. Deshalb sollte man auf das Modewort Burn-out am besten ganz verzichten, fordert jetzt Ulrich Hergerl, Direktor der <a href="http://psychiatrie.uniklinikum-leipzig.de/" target="_blank">Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie</a> der Universität Leipzig: &#8220;Wir sollten eine Depression auch Depression nennen und uns nicht hinter Ausweichdiagnosen verstecken.&#8221;</p>
<p>Die große Gefahr, immer wieder vom Burn-out zu sprechen, liegt für den Professor in der richtigen Behandlung der Kranken.  Sollte der Burn-out-Patient nämlich eigentlich an einer Depression leiden, sind Ruhe, Urlaub und mehr Schlaf genau die falschen Strategien (eine Depression wird nämlich eher mit Schlafentzug behandelt). [<a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,799348,00.html" target="_blank">SPON</a>]</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lebenspfadfinder.de/2011/11/was-ist-ein-burn-out/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Darf Schule denn keinen Spaß machen?</title>
		<link>http://www.lebenspfadfinder.de/2011/09/darf-schule-denn-keinen-spas-machen/</link>
		<comments>http://www.lebenspfadfinder.de/2011/09/darf-schule-denn-keinen-spas-machen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 15:14:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragmente]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lebenspfadfinder.de/?p=293</guid>
		<description><![CDATA[Neulich durfte ich Jasmin, eine 16-jährige Dänin interviewen, die für ein Jahr als Austauschschülerin in Deutschland die Schulbank drückte. Wir sprachen über Ihre Erlebnisse mit dem deutschen Schulsystem und ihr Befremden darüber, wie hierzulande systematisch nach Fehlern gesucht wird &#8211; einziger Sinn: Schüler möglichst früh und möglichst konsequent auszusieben. In Dänemark dagegen steht das Weiterkommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich durfte ich Jasmin, eine 16-jährige Dänin interviewen, die für ein Jahr als Austauschschülerin in Deutschland die Schulbank drückte. Wir sprachen über Ihre Erlebnisse mit dem deutschen Schulsystem und ihr Befremden darüber, wie hierzulande systematisch nach Fehlern gesucht wird &#8211; einziger Sinn: Schüler möglichst früh und möglichst konsequent auszusieben. In Dänemark dagegen steht das Weiterkommen der Schüler im Vordergrund. Hier der Artikel:<span id="more-293"></span></p>
<div id="attachment_356" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.lebenspfadfinder.de/wp-content/uploads/2011/09/jasmin.jpg"><img class="size-medium wp-image-356" title="jasmin" src="http://www.lebenspfadfinder.de/wp-content/uploads/2011/09/jasmin-300x206.jpg" alt="" width="300" height="206" /></a><p class="wp-caption-text">Die Dänin Jasmin drückte ein Jahr lang eine deutsche Schulbank. Und musste sich dabei sehr umstellen. Foto: Uschi Pacher</p></div>
<p>Eine Dänin drückte ein Jahr lang die deutsche Schulbank. Und wundert sich über Vokabeltests und leise Klassen, über Notendruck und eine Kultur des Fehlersuchens. Ein persönlicher Blick auf das deutsche Schulsystem</p>
<p>Dass Klassenarbeiten hierzulande mit Tinte geschrieben werden müssen, ist den meisten klar. Dokumentenecht sollen sie sein, schließlich darf nachträglich nichts mehr verändert werden. Doch manchmal zeigt erst der Blick von außen, welche Weltanschauung hinter scheinbar Selbstverständlichem steckt, wie Alltägliches auch anders gehen könnte.</p>
<p>Für Jasmin etwa war es völlig klar, Klausuren mit ihrem bevorzugten Stift, dem Bleistift, zu schreiben. Schließlich war es für die dänische Austauschschülerin ungewöhnlich genug, eine solche Arbeit von Hand zu machen. Zu Hause verwendet sie dafür selbstverständlich den Laptop.</p>
<p>Im August kam die 16-jährige Jasmin Thomassen nach Deutschland und lebte ein Jahr lang bei ihrer Tübinger Gastfamilie. In dieser Zeit besuchte sie die »10+«, die Aufbauklasse im Übergang zwischen Realschule und Gymnasium des Mössinger Firstwaldgymnasiums. Es war ein Jahr mit vielen ungewöhnlichen Entdeckungen: »Bei uns in Dänemark gibt es keine schriftlichen Vokabeltests«, erzählt sie beispielsweise. Wort-für-Wort-Übersetzungen spielen keine Rolle. »In Dänemark haben wir mündliche Prüfungen. Dabei geht auch darum, dass wir kommunizieren können«, erklärt sie mit ihrem leicht singenden, skandinavischen Akzent. »Deshalb muss nicht jedes Wort ganz korrekt übersetzen sein.«</p>
<p>Weil in Dänemark so gut wie keine Filme synchronisiert werden, auch viele ausländische Bücher nicht im Dänischen vorliegen, beherrscht sie die englische Sprache weitaus besser und sicherer als ihre deutschen Mitschüler. Im ersten Test bekam sie trotzdem eine Fünf &#8211; was sie überhaupt nicht verstand. »Schließlich habe ich die Hälfte der Aufgaben doch richtig gehabt. Da muss ich doch auch die mittlere Note, also eine Drei, bekommen.« Doch deutsches Bildungsdenken funktioniert genau andersherum: Sie hatte die Hälfte der Arbeit falsch &#8211; also eine unbefriedigende Leistung. »In Dänemark ist das Glas halb voll, in Deutschland halb leer«, bringt es ihre deutsche Gastmutter Kariane Höhn auf den Punkt.</p>
<p>In Deutschland geht es darum, was ich falsch gemacht habe</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für sie ist das auch ein typisches Beispiel für die Art und Weise, wie das deutsche Schulsystem tickt. »In Dänemark gibt es immer positives Feedback. In Deutschland geht es darum, was ich falsch gemacht habe«, sagt Höhn. Und Jasmin ergänzt: »Von zu Hause kenne ich diesen Leistungsdruck nicht.« Entsprechend deprimiert war Jasmin nach den ersten Wochen. »In den Herbstferien sind wir fast zusammengebrochen«, erzählt Höhn ihre Erfahrungen.</p>
<p>Ein Grund war die Art der Klausuren, nicht nur in den Sprachenfächern. In Dänemark zählte Jasmin beispielsweise in Mathe zu den besten Schülerinnen ihrer Klasse. Regelmäßig bekam sie zusätzliche Aufgaben von ihrem Lehrer gestellt, weil sie mit dem Klassenstoff längst durch war. In Deutschland verstand sie dagegen nur noch Bahnhof. »Das ist so schwierig hier, ich verstehe das nicht. Wir sprechen die Aufgaben im Unterricht durch und in der Arbeit &#8211; wutsch, wo sind wir jetzt?« erzählt sie.</p>
<p>Kariane Höhn ergänzt: »Die Matheaufgaben sind auch sprachlich sehr schwierig gestellt.« Sie erzählt von Nachmittagen, an denen ihre Tochter, die ebenfalls in einer zehnten Klasse ist, zusammen mit Jasmin und ihrem Mann, immerhin einem Architekten, über den Aufgaben brüteten. »Da beugten die sich zu dritt über das Buch und haben sich zuerst mal darüber gestritten, was überhaupt gefragt ist.«</p>
<p>Die Maxime des dänischen Schulsystems heißt dagegen fördern, nicht aussortieren. Entsprechend werden dänische Schüler auch erst nach der neunten Klasse getrennt; die neunjährige »Folkeskole« ist also mehr als nur eine Grundschule, sie ist eine Gesamtschule. »Es ist krass, nach der Vierten schon getrennt zu werden. Als ich das hörte, dachte ich: ?Das kann doch nicht wahr sein!? Das ist doch pädagogisch und psychologisch schwierig«, ist Jasmin immer noch fassungslos.</p>
<p>Dänische Schüler entscheiden sich erst nach der Neunten: ob sie eine Ausbildung beginnen, ein zehntes Schuljahr mit einer Art »Mittleren Reife« dranhängen oder noch drei Jahre aufs Gymnasium gehen, um dort das dänische Abitur zu machen.</p>
<p>Viele legen zu diesem Zeitpunkt aber auch eine Pause ein und gehen für ein Jahr auf die »Eftershole«, eine als Internat organisierte »Nachschule«. Dort leben sie mit anderen Jugendlichen zusammen und lernen ohne Druck etwas ganz anderes, Musik etwa, Theater und weitere kreative Fächer. Diese Nachschulen arbeiten in der Tradition der Heimvolkshochschulen. »Viele aus meiner Klasse haben das schon nach der achten Klasse gemacht«, erzählt die dunkelblonde Dänin aus dem kleinen Ort Kynbyhuse, eine Stunde nördlich von Kopenhagen. Auszeiten auf dem Weg der Selbstfindung &#8211; jährlich gehen rund 26.000 Jugendliche diesen Weg. Vielleicht gelten deshalb die Dänen als die glücklichsten Europäer.</p>
<p>Ich kann mich nicht erinnern, jemals Angst vor der Schule gehabt zu haben</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Besondere an der »Folkeskole«: Es gibt in den ersten sechs Jahren keine Noten, weshalb Schüler »eigentlich auch nicht sitzen bleiben können«, erzählt Jasmin und wundert sich: »Mit acht Jahren eine Note zu bekommen, das kann ich mir gar nicht vorstellen!« Stattdessen setzen sich die Lehrer ein oder zwei Mal im Schuljahr mit ihren Schülern zu Einzelgesprächen zusammen. »Da sagt der Lehrer dann, wo ich besser werden kann.«</p>
<p>Was Bildungs- und Hirnforscher übrigens schon seit Langem fordern, wie beispielsweise Manfred Prenzel, Gründungsdekan der School of Education an der TU München. Für ihn gibt es keinen Grund, Schüler sitzen bleiben zu lassen. »Die Forschungsbefunde, die belegen, dass Klassenwiederholungen wenig nützen, reichen zurück bis in die frühen siebziger Jahre. Sie zeigen, dass das Sitzenbleiben pädagogisch fragwürdig und teuer ist, schließlich muss jedes zusätzliche Schuljahr bezahlt werden.« Mehr noch: Schüler mit schlechten Noten, die trotzdem versetzt werden, erzielten häufig »am Ende bessere Leistungen als Sitzenbleiber«.</p>
<p>In Dänemark bekommen Schüler bei Defiziten in einem Fach Extrahilfe &#8211; nicht zu verwechseln mit der hiesigen Nachhilfe. Extrahilfe in Dänemark ist eine gezielte zusätzliche Betreuung während der regulären Schulzeit. »Ich habe noch nie Nachhilfe bekommen. Und hier hieß es dann Nachhilfe, Nachhilfe, Nachhilfe«, regt sich Jasmin auf.</p>
<p>Auch wenn für sie nach anfänglichen schweren Anpassungsproblemen die deutsche Schulzeit ganz okay war, spürte sie hier einen großen Leistungsdruck, selbst auf dem Firstwald-Gymnasium, das im vergangenen Jahr mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet wurde. Druck, und Stress &#8211; für Jasmin passt das nicht zum Lernen. »Ich kann mich nicht erinnern, jemals Angst vor der Schule oder vor einer Klausur gehabt zu haben.« Zumindest in den ersten sechs, sieben Jahren habe ihr Schule sogar richtig Spaß gemacht, berichtet sie lachend: »Lernen bringt mich nach vorn.«</p>
<p>Gibt es nichts, was sie nach ihrer Rückkehr in der dänischen Schule vermissen wird? Doch, klar, sagt sie. Die regelmäßigen Klassenarbeiten beispielsweise fand sie gut. So könne man das Jahr über Zensuren und Punkte sammeln. In den höheren Klassen in Dänemark finden Prüfungen dagegen nur am Ende eines Schuljahres statt, was anstrengend sei. Jasmin ist auch begeistert von der »tollen Klassengemeinschaft«, die sie, als Fremde, erlebt hat.</p>
<p>Ruhiger und ordentlicher sei es in deutschen Klassenzimmern auch. »Bei uns reden wir mehr mit dem Nachbarn oder schauen auch während des Unterrichts in Facebook rein oder surfen im Web.«</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lebenspfadfinder.de/2011/09/darf-schule-denn-keinen-spas-machen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein schneller Tipp zur Produktivität</title>
		<link>http://www.lebenspfadfinder.de/2011/05/ein-schneller-tipp-zur-produktivitaet/</link>
		<comments>http://www.lebenspfadfinder.de/2011/05/ein-schneller-tipp-zur-produktivitaet/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 May 2011 09:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragmente]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lebenspfadfinder.de/?p=272</guid>
		<description><![CDATA[Ich wusste es, und doch ist dieses befreiende Gefühl danach immer wieder schön Toll, es selbst zu erfahren. Hier also der einfachste Tipp, um produktiv zu arbeiten. Schnell umzusetzen (wobei es mitunter lange dauern kann, bis man fertig ist), und absolute Erfolgsgarantie. Ein Tipp, formuliert in nur zwei Worten: Räum auf! Ach, ein leerer Schreibtisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wusste es, und doch ist dieses befreiende Gefühl danach immer wieder schön Toll, es selbst zu erfahren. Hier also der einfachste Tipp, um produktiv zu arbeiten. Schnell umzusetzen (wobei es mitunter lange dauern kann, bis man fertig ist), und absolute Erfolgsgarantie. Ein Tipp, formuliert in nur zwei Worten: Räum auf!</p>
<p>Ach, ein leerer Schreibtisch und eine geordnete Ablage können so wohltuend für die Seele sein &#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lebenspfadfinder.de/2011/05/ein-schneller-tipp-zur-produktivitaet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Warum wir auch im Urlaub die E-Mails checken wollen</title>
		<link>http://www.lebenspfadfinder.de/2010/08/warum-wir-auch-im-urlaub-die-e-mails-checken-wollen/</link>
		<comments>http://www.lebenspfadfinder.de/2010/08/warum-wir-auch-im-urlaub-die-e-mails-checken-wollen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 15:38:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragmente]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lebenspfadfinder.de/?p=231</guid>
		<description><![CDATA[Eben im Ticker von Psychologie Heute gelesen, warum das offline Gehen für viele so schwierig ist. Der Grund: Sie könnten was verpassen. Okay, soweit ist das nichts Neues. Das dahinter stehende psychologische Prinzip war mir jedoch neu: Es nennt sich &#8220;variable Verstärkung&#8221; und basiert darauf, dass sich Verhalten umso stärker  manifestiert, je unregelmäßiger es belohnt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eben im <a href="http://www.psychologie-heute.de/news_kommunikation_gesellschaft/sommerurlaub_warum_abschalten_so_schwierig_ist__100713.html" target="_blank">Ticker von Psychologie Heute</a> gelesen, warum das offline Gehen für viele so schwierig ist. Der Grund: Sie könnten was verpassen. Okay, soweit ist das nichts Neues. Das dahinter stehende psychologische Prinzip war mir jedoch neu: Es nennt sich &#8220;variable Verstärkung&#8221; und basiert darauf, dass sich Verhalten umso stärker  manifestiert, je unregelmäßiger es belohnt wird.</p>
<p>Weil nur wenige E-Mails wirklich interessant sind, wird deshalb der  Drang nachzuschauen  stärker. &#8220;Es ist sehr schwierig, den  Posteingang zu ignorieren, weil die wichtigen E-Mails unregelmäßig  ankommen&#8221;, sagt derPsychologe Brian Uzzi von der <em>Northwestern University</em>. Sein Rat: Nicht ganz auf das Abrufen im Urlaub verzichten, sondern mit dem Partner zusammen feste Zeiten vereinbaren, zu denen man auf den Mailserver schauen darf. [<a href="http://www.psychologie-heute.de" target="_blank">Ph</a>]</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lebenspfadfinder.de/2010/08/warum-wir-auch-im-urlaub-die-e-mails-checken-wollen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wieso Gestalt? (Teil 2 der Serie)</title>
		<link>http://www.lebenspfadfinder.de/2010/03/wieso-gestalt/</link>
		<comments>http://www.lebenspfadfinder.de/2010/03/wieso-gestalt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 18:35:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragmente]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalttherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Serie-Gestalttherapie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lebenspfadfinder.de/?p=177</guid>
		<description><![CDATA[Dass Gestalttherapie nichts mit Gestaltung (mit Malen, Zeichnen, Töpfern) zu tun hat, habe ich im letzten Teil bereits angesprochen. Aber warum heißt sie dann Gestalttherapie? Wieso hat Fritz Perls, einer der Gründer dieser psychotherapeutischen Richtung, ihr einen solchen unverständlichen Namen gegeben? Weil er an eine große Tradition in der Psychologie angeknüpft hat, die unter anderem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Gestalttherapie nichts mit Gestaltung (mit Malen, Zeichnen, Töpfern) zu tun hat, habe ich im <a href="http://www.lebenspfadfinder.de/2010/02/was-ist-gestalttherapie-1/" target="_self">letzten Teil</a> bereits angesprochen. Aber warum heißt sie dann Gestalttherapie? Wieso hat Fritz Perls, einer der Gründer dieser psychotherapeutischen Richtung, ihr einen solchen unverständlichen Namen gegeben?<span id="more-177"></span></p>
<p>Weil er an eine große Tradition in der Psychologie angeknüpft hat, die unter anderem von Wertheim erarbeitete Gestalt-Psychologie. Die besagt, dass für uns Menschen &#8220;Fakten, Sinneswahrnehmungen, Verhaltensweisen und Phänomene erst durch ihre Organisation, nicht schon durch ihre einzelnen Bestandteile definiert werden und ihre eigenständige und besondere Bedeutung erlangen&#8221;, schreibt Perls in den &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3608890610?ie=UTF8&amp;tag=grabowskide-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3608890610">Grundlagen der Gestalt-Therapie</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=grabowskide-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3608890610" border="0" alt="" width="1" height="1" />&#8220;.</p>
<p>Mit anderen Worten: Der Mensch denkt und nimmt wahr in Oberbegriffen. Schon kleine Kinder versuchen, Zusammenhänge in ihrer Welt zu finden, sie kategorisieren. Am Beispiel: Wir sehen keine Ansammlung von Holzteilchen, sondern einen Stuhl &#8211; und mit dieser Erkenntnis eröffnet sich für uns ein ganzer Sinnhorizont. Das Ganze ist mehr als seine Bestandteile.</p>
<p>Perls erläutert seine Überlegungen am Beispiel einer Cocktail-Party. Ein spät hereinkommender Gast wird nicht eine Ansammlung von bunten Flecken sehen, sondern verschiedene Personen. Weiß er beispielsweise, dass ein Freund bereits da ist, wird er ihn beim schnellen Scannen der anderen Party-Gäste schnell erkennen. Ist der Besucher aber beispielsweise sehr durstig, werden ihn die anderen Gäste nicht so sehr interessieren, sondern ihm wird als Erstes die Bar auffallen, die er dann ansteuern wird. Die Bar wird für ihn &#8220;Figur&#8221;, die Gäste und der Raum &#8220;Hintergrund&#8221;.</p>
<p>Figur und Hintergrund sind zwei wichtige Begriffe innerhalb der Gestalttherapie. Wenn alles rund läuft, werden im alltäglichen Leben in einem nie endenden Prozess Figuren auftauchen und wieder in den Hintergrund verschwinden &#8211; ein permanentes Kommen und Gehen. Warum? Weil stetig neue Bedürfnisse auftauchen, befriedigt werden (oder auch nicht) und durch neue überlagert werden. Dabei bildet die &#8220;Figur&#8221;  jenes &#8220;Bedürfnis, das am heftigsten auf Befriedigung drängt&#8221;, schreibt Perls. Was tatsächlich dringend ist, regelt der Organismus selbst &#8211; und dabei sollte er tunlichst nicht von unseren Überlegungen und erlernten Urteilen gestört werden.</p>
<p>Und wie war das jetzt gleich nochmal mit der Gestalt?</p>
<p>Also: Ein Bedürfnis drängt sich in den Vordergrund, wird zur Figur; am Beispiel des Dürstenden auf der Cocktail: Er will etwas zu trinken, dabei fällt ihm wie von selbst die Bar auf. Er geht dort hin, bekommt ein Glas und trinkt. Der Durst ist gelöscht, das Bedürfnis befriedigt, die offene Gestalt geschlossen. Das Bedürfnis  verschwindet in den Hintergrund und macht Platz für ein neues, etwa das Bedürfnis nach Kontakt. Wieder gleiten die Augen des Mannes durch den Raum, jetzt fallen ihm allem die vielen blonden Frauen auf &#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lebenspfadfinder.de/2010/03/wieso-gestalt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was ist Disziplin?</title>
		<link>http://www.lebenspfadfinder.de/2009/12/was-ist-disziplin/</link>
		<comments>http://www.lebenspfadfinder.de/2009/12/was-ist-disziplin/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 21:07:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragmente]]></category>
		<category><![CDATA[Notiz an mich]]></category>
		<category><![CDATA[Disziplin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grabowski-coaching.de/2009/12/was-ist-disziplin/</guid>
		<description><![CDATA[Mit Disziplin verbinde ich Selbstkasteiung, blinden Gehorsam und Hacken zusammenschlagen. Aber ist Disziplin nicht mehr? Ohne Disziplin funktioniert keine Weiterentwicklung, ohne Disziplin können wir keine Ziele erreichen, nur mit Disziplin befriedigen wir (häufig zumindest) unsere Bedürfnisse. Disziplin hat also zwei Gesichter, besser: zwei Pole. Hier der Pol des blinden Gehorsams und militärischen Drills, dort die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Disziplin verbinde ich Selbstkasteiung, blinden Gehorsam und Hacken zusammenschlagen. Aber ist Disziplin nicht mehr? Ohne Disziplin funktioniert keine Weiterentwicklung, ohne Disziplin können wir keine Ziele erreichen, nur mit Disziplin befriedigen wir (häufig zumindest) unsere Bedürfnisse.</p>
<p>Disziplin hat also zwei Gesichter, besser: zwei Pole. Hier der Pol des blinden Gehorsams und militärischen Drills, dort die aus freiem Willen gewählte Affektkontrolle, bei der momentane Befindlichkeiten und kurzfristige Bedürfnisse hintangestellt werden zur Erreichung weiter entfernt liegender Ziele.<br />
<span id="more-112"></span><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Disziplin" target="_blank">Laut Wikipedia</a> leitet sich das Wort Disziplin vom lateinischen disciplina ab, das &#8220;Lehre&#8221;, &#8220;Zucht&#8221;, &#8220;Schule&#8221; bedeutet. Bezeichnenderweise führt der Einstiegsartikel auch auf zwei Unterseiten, nämlich auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstdisziplin" target="_blank">Selbstdisziplin</a> und auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gehorsam" target="_blank">Gehorsam</a>.</p>
<p>Für mich noch unklar ist die Abgrenzung dieser beiden Pole. Wo endet das eine, wo beginnt das andere? Klar ist eine gewisse Selbstdisziplin notwendig. Wir müssen unser Gefühlsleben regulieren. Wer im Auto mit 180 auf der Autobahn unterwegs ist, sollte tunlichst seine Hände am Steuer lassen, auch wenn sich direkt vor dem Gesicht eine Spinne abseilt. Und wer im Meeting sitzt, sollte sich, auch wenn er sich tierisch über seine Kollegen aufregt, seine Emotionen unter Kontrolle halten (obwohl, manchmal wäre es auch befreiend, seinen Frust auszudrücken &#8230;) In der Psychologie bezeichnet Selbstregulierung die Steuerung bewusster und unbewusster psychischer Vorgänge. Sie ist das Handling, wie wir mit unseren Stimmungen umgehen. Um im Beispiel zu bleiben: Wenn ich meinen Job behalten will, dann sollte ich meinem Chef  manchmal verheimlichen, was ich von ihm halte.</p>
<p>Auch in einem Coaching oder einer Therapie ist Disziplin notwendig, zumindest hilfreich. Denn wer keinen Bock hat, seine Komfortzone zu verlassen, wird keine Entwicklung machen. Disziplin in einer Therapie, <a href="http://www.gestalt.de/staemmler_entdeckungen.html" target="_blank">beschreibt</a> Frank Staemmler, &#8220;besteht in der Erfahrung, daß das Durchleben mancher unangenehmen Gefühle &#8211; wie z. B. Angst, Trauer, Verzweiflung oder Schmerz &#8211; sich lohnt, wenn sie (die Klienten) ihnen auf dem Weg zu einem Ziel begegnen, das ihnen wichtig ist.</p>
<p>Die Begegnung mit unangenehmen Gefühlen mag kurzfristig schmerzhaft sein und traurig, langfristig jedoch führt der Weg der Entwicklung genau durch sie hindurch.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lebenspfadfinder.de/2009/12/was-ist-disziplin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

