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	<title>Der Lebenspfadfinder &#187; Allgemein</title>
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	<description>Coaching und Beratung in Reutlingen, Tübingen, Darmstadt. Gestalttherapie und Bionergetische Übungen</description>
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		<title>Vera F. Birkenbihl ist tot</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 21:29:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[verafbirkenbihl]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ich eben über Facebook von Hern Rechsteiner erfahren habe, ist Vera F. Birkenbihl im Alter von 65 Jahren gestorben. Sie hatte Krebs und war nach einer Not-OP sehr lange im Krankenhaus. Von dort aus hat sie via Twitter regelmäßig ihre Gesundheitsbulletins abgesetzt. Bei unserem letzten Telefonat vor vielleicht fünf Wochen war sie nach wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich eben über Facebook von Hern Rechsteiner erfahren habe, ist Vera F. Birkenbihl im Alter von 65 Jahren gestorben. Sie hatte Krebs und war nach einer Not-OP sehr lange im Krankenhaus. Von dort aus hat sie via Twitter regelmäßig ihre Gesundheitsbulletins abgesetzt.<br />
Bei unserem letzten Telefonat vor vielleicht fünf Wochen war sie nach wie vor sehr schwach, sprach ungern über ihre Krankheit, war aber wieder voller Pläne für Workshops, Vorträge und Bücher.<br />
Ich bin betoffen und traurig über diese Nachricht.</p>
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		<title>Der LebensPfadFinder ist unterwegs</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 09:12:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Eben habe ich noch weitere Termine eingestellt. Vorträge und Workshops zu den Themen Selbstsicheres Auftreten und Produktivität. Mehr unter Termine.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eben habe ich noch weitere Termine eingestellt. Vorträge und Workshops zu den Themen Selbstsicheres Auftreten und Produktivität. Mehr unter <a title="Termine" href="http://www.lebenspfadfinder.de/termine/">Termine</a>.</p>
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		<title>Von richtigen Männern und richtigen Frauen</title>
		<link>http://www.lebenspfadfinder.de/2011/03/von-richtigen-maennern-und-richtigen-frauen/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 11:39:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Männer und Frauen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich schaue mir gern Filme mit Hugh Grant an. Ich finde den Schauspieler mit seinem Wuschelhaaren und seinem Dackelblick witzig. Meine Freundin hingegen geht an die Decke, wenn sie Grant im Fernsehen sieht. Mittlerweile verstehe ich sie. Hugh Grant ist ein großer Junge, der sich gern von einer Frau beschützen lässt, sie um Verzeihung anwinselt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schaue mir gern Filme mit <a title="Wikipedia: Hugh Grant" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hugh_Grant" target="_blank">Hugh Grant</a> an. Ich finde den Schauspieler mit seinem Wuschelhaaren und seinem Dackelblick witzig. Meine Freundin hingegen geht an die Decke, wenn sie Grant im Fernsehen sieht.</p>
<p>Mittlerweile verstehe ich sie. Hugh Grant ist ein großer Junge, der sich gern von einer Frau beschützen lässt, sie um Verzeihung anwinselt und wenn&#8217;s brenzlig wird sofort weg ist. Er will spielen, bitte nicht ernst genommen werden und sich nicht festlegen müssen. Eigentlich will er keine Frau, sondern seinen Mama. So zumindest kommt Hugh Grant in seinen Filmen rüber.</p>
<p>Diese Episoden sind mir eingefallen, als ich den Text von Roland Kopp-Wichmann las mit dem Titel <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/03/02/frauen-wollen-erwachsene-maenner/comment-page-1/#comment-1483" target="_blank">Frauen wollen erwachsene Männer</a>. Sie wollen Männer, mit denen sie kommunizieren können, an denen sie sich reiben können, die Grenzen setzen und damit spürbar sind. Spürbar heißt empathisch sein, aber auch präsent sein. Da-sein mit allem, was ist; also auch mit den weichen und verletzlichen, aber auch mit den (männlichen) dominanten, kräftigen, spielerischen Seiten.</p>
<p>Denn Kontakt entsteht an Grenzen. Und nur bei einem erwachsenen Mann kann eine Frau auch eine  erwachsenen Frau sein. Bei einem Jungen ist sie entweder kleines Mädchen oder erziehende Mutter.</p>
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		<title>Die quälenden Erziehungmethoden der &#8220;Tigermutter&#8221; Amy Chua</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 10:38:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Drill bis zum Umfallen, bedingungsloses Gehorchen, gnadenloser, autoritärer Umgang. Sie meinen, es geht um Soldatenausbildung? Falsch. Es geht um Erziehungsmethoden, wie sie Amy Chua propagiert. Kinder, so die Überzeugung der Yale-Professorin, werden nur mit Druck und Strenge erfolgreich. »Ich bin Chinesin, ich habe keine Zeit, Spaß zu haben«, soll die ältere der Chua-Töchter einem Freund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drill bis zum Umfallen, bedingungsloses Gehorchen, gnadenloser, autoritärer Umgang. Sie meinen, es geht um Soldatenausbildung? Falsch. Es geht um Erziehungsmethoden, wie sie<a href="http://www.faz.net/s/RubD3A1C56FC2F14794AA21336F72054101/Doc~E2F7DDC80D1ED4E6CACA710606A177E9E~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank"> Amy Chua </a>propagiert. Kinder, so die Überzeugung der Yale-Professorin, werden nur mit Druck und Strenge erfolgreich. »Ich bin Chinesin, ich habe keine Zeit, Spaß zu haben«, soll die ältere der Chua-Töchter einem Freund gesagt haben.</p>
<p>Handelt es sich bei solchen Methoden noch um Erziehung, um Vorbereitung auf ein zufriedenes Leben, um einen würdigen Umgang? Nein, nein und nein! Was Amy Chua beschreibt, ist entsetzliche, tägliche Qual und Folter. Da wird Individualität brachial unterdrückt. Da wird spielerische, lebendige Entdeckerfreude in feste, tote Bahnen zementiert.</p>
<p>Erfolg im klassischen Sinn werden diese Kinder sogar haben. Die Statistiken zeigen, dass in den USA viele Nachkommen chinesischer Einwanderer auf Eliteunis studieren. Die Statistiken zeigen aber auch, dass die Suizidrate unter ihnen steigt.</p>
<p>Gewiss ist es Aufgabe der Eltern, ihren Kindern auch Tugenden wie Durchhaltevermögen nahezubringen. Und wenn der Eifer fürs Lernen mal nachlässt, sie dabei zu unterstützen, sich doch hinzusetzen. Messlatte dafür sind jedoch die Begabungen, Neigungen und Interessen des Kindes &#8211; nicht die Forderungen, Ansprüche und Werte der Eltern.</p>
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		<title>Die Ergebnisse einer Internet-Recherche archivieren</title>
		<link>http://www.lebenspfadfinder.de/2010/10/die-ergebnisse-einer-internet-recherche-archivieren/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 09:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer viel im Internet recherchiert, beispielsweise fürs kommende Urlaubsziel, für die Hausarbeit oder einen Vortrag, kennt das Problem: Nach einer Stunde intensiver Suche sitzt man auf einem Berg an Informationen. Jede interessante Seite auszudrucken ist nicht nur umständlich und teuer, sondern auch wenig umweltfreundlich. Doch was machen mit den vielen schönen Fundstücken? Das neue Tool [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer viel im Internet recherchiert, beispielsweise fürs kommende Urlaubsziel, für die Hausarbeit oder einen Vortrag, kennt das Problem: Nach einer Stunde intensiver Suche sitzt man auf einem Berg an Informationen. Jede interessante Seite auszudrucken ist nicht nur umständlich und teuer, sondern auch wenig umweltfreundlich. Doch was machen mit den vielen schönen Fundstücken? Das neue Tool <a href="http://www.memonic.com/" target="_blank">Memonic </a>schafft Abhilfe.</p>
<p><span id="more-250"></span></p>
<div id="attachment_251" class="wp-caption alignleft" style="width: 214px"><a href="http://www.lebenspfadfinder.de/wp-content/uploads/2010/10/blaetterstapel400.jpg"><img class="size-medium wp-image-251" title="blaetterstapel400" src="http://www.lebenspfadfinder.de/wp-content/uploads/2010/10/blaetterstapel400-204x300.jpg" alt="" width="204" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Papier ist geduldig - und lässt sich auch mehr oder weniger sinnvoll ablegen. Aber was tun mit diesen vielen im Web gefundenen digitalen Schnipseln?. Foto: Fotolia</p></div>
<p>Die einfachste Methode ist natürlich das »bookmarken«, also das Setzen eines Lesezeichens. Bei vielen Browsern lassen sich zu den Links weitere Informationen oder Schlagworte speichern. Etwas eleganter sind Bookmark-Dienste, beispielsweise <a href="http://www.delicious.com/" target="_blank">Delicious</a> (was ich verwende) oder <a href="http://www.mister-wong.de/" target="_blank">Mister Wong</a>. Dabei werden die Links nicht im Browser verwaltet, sondern »in der Cloud«, also auf Servern im Web. Das Anlegen eines solchen Bookmarks ist simpel, weil sich die meisten Dienste in den Browser einklinken: Einen Button klicken, Schlagworte (so genannte Tags) vergeben, vielleicht noch eine Notiz dazu schreiben, fertig.</p>
<p><strong>Keine Lesezeichen setzen, sondern ganz Texte speichern</strong></p>
<p>Diese Dienste bieten noch zwei große Vorteile: Zum einen kann der Nutzer von unterschiedlichen Browsern und Rechnern auf seinen Vorrat an Links zurückgreifen. Zum anderen kann er seine Links, wenn gewünscht, mit anderen Nutzern teilen &#8211; auch mit Wildfremden. So lassen sich Websites finden, auf die man bei der eigenen Suche nie gestoßen wäre.</p>
<p>Der Nachteil beim Bookmarken: Weil nur die URL, ergänzt um Schlagworte, abgelegt wird, ist es &#8211; vor allem nach einiger Zeit &#8211; schwierig, die richtige Seite wieder zu finden. Vielleicht hat man nur noch ein Stichwort im Kopf, einen groben Zusammenhang, nach dem Motto »Da hab&#8217; ich doch mal was gelesen &#8230;« Zudem verändern sich Websites, werden Inhalte immer mal wieder gelöscht oder es ändert sich die URL. In diesen Fällen wäre es sinnvoller, nicht nur die Adresse, sondern auch den Inhalt gespeichert zu haben.</p>
<p>Das besorgt beispielsweise die digitale Notizverwaltung <a href="http://www.evernote.com/" target="_blank">Evernote</a>. Das Programm (das es für viele Plattformen, auch für Smartphones gibt) archiviert so gut wie alles: Selbst geschriebene Texte, Tonschnipsel oder Fotos, die via App direkt vom Smartphone in die Datenbank fließen. Auch die Inhalte von Webseiten können mit dem »Webclipper« archiviert werden: Dabei kann der Nutzer entweder einen Bildschirmausschnitt nebst Bildern und Grafiken wählen oder den Text markieren. Die Datenbank liegt ebenfalls in der Cloud, also auf Servern des Unternehmens, wird aber automatisch mit dem PC oder Mac sowie auf Wunsch auch mit dem Smartphone synchronisiert.</p>
<p>Sämtliche Notizen lassen sich im Volltext durchsuchen. Das Besondere dabei: Auch fotografierter Text wird gefunden, weil auf den Servern eine Texterkennung über jedes Foto läuft. Mit dieser Volltextsuche fällt es dem Nutzer leicht, alte Texte auch mit nur vage erinnerten Stichworten zu finden. Für mich wird Evernote mehr und mehr zu einem unentbehrlichen Hilfsmittel &#8211; für die Arbeit, aber auch für alles Private.<br />
<strong><br />
Informationen »in der Cloud«</strong></p>
<p>Einen ähnlichen Ansatz verfolgt ein neuer Dienst namens <a href="http://www.memonic.com/" target="_blank">Memonic</a>. Die Anwendung klinkt sich ebenfalls mit einem Button in den Browser ein. Findet der Nutzer eine interessante Seite (es kann aber auch eine E-Mail oder ein Office-Dokument sein), klickt er auf den Button und Memonic speichert die Seite. Wobei der Nutzer mit ein paar Mausklicks die Wahl hat, ob er den gesamten Text und alle Bilder oder lediglich einzelne Abschnitte aufheben möchte. »Ein Vorteil gegenüber den üblichen Lesezeichen ist, dass das digitale Wissen zugänglich bleibt. So geht keine Information verloren«, sagt Dorian Selz, Mitbegründer und Geschäftsführer von Memonic.</p>
<p>Memonic läuft komplett in der Cloud, was einen permanenten Internetzugang erfordert. Die einzelnen Memos lassen sich aber aufs iPhone und das iPad herunterladen, damit sie auch offline gelesen werden können. Der Vorteil gegenüber Evernote liegt in der Möglichkeit des gemeinsamen Arbeitens. Memos lassen sich in Sets zusammenfassen und teilen. Außerdem kann der Nutzer mit anderen Memonic-Mitgliedern zusammen Gruppen bilden, die gemeinsam Informationen zu einem bestimmten Thema zusammentragen. Solche Dienste ebnen, zusammen mit Tablet-Rechnern und E-Readern, den Weg in Richtung papierloses Büro.</p>
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		<title>Vera F. Birkenbihl im Interview</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Oct 2010 16:20:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[verafbirkenbihl]]></category>

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		<description><![CDATA[Vera F. Birkenbihl ist eine streitbare Persönlichkeit. Auf Basis der Hirnforschung entwickelt die 64 Jahre alte Management-Trainerin unter anderem Kreativitäts- und Lerntechniken. Ihr Thema ist das assoziative »Gehirn gerechte« Lernen und Arbeiten. Mit gut 60 Titeln und Sprachkursen ist sie auch als Sachbuchautorin sehr produktiv. Die Auflagen gehen in die Millionen. Ich unterhielt mich mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.lebenspfadfinder.de/wp-content/uploads/2010/10/wissen-kawa400.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-247" title="wissen-kawa400" src="http://www.lebenspfadfinder.de/wp-content/uploads/2010/10/wissen-kawa400-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" /></a>Vera F. Birkenbihl ist eine streitbare Persönlichkeit. Auf Basis der Hirnforschung entwickelt die 64 Jahre alte Management-Trainerin unter anderem Kreativitäts- und Lerntechniken. Ihr Thema ist das assoziative »Gehirn gerechte« Lernen und Arbeiten. Mit gut 60 Titeln und Sprachkursen ist sie auch als Sachbuchautorin sehr produktiv. Die Auflagen gehen in die Millionen. Ich unterhielt mich mit der gebürtigen Münchnerin, und musste dabei auf der Hut, um den Anschluss nicht zu verpassen.</p>
<p><span id="more-245"></span><em><strong>Frage:</strong> Sie hadern seit Ihrer Schulzeit mit der Art und Weise, wie Wissen vermittelt wird. Was läuft schief?</em><br />
<strong>Vera F. Birkenbihl:</strong> Ich sage Ihnen, was schief läuft. In einem Beispiel verstehen Sie alles: Wir haben eine Kanzlerin, die die Frechheit besitzt, bei der Föderalismusreform die Bildungshoheit an die Länder zurückzugeben und dann zu einem Bildungsgipfel aufzurufen und Deutschland zum Bildungsland zu ernennen &#8211; dabei kann sie jetzt gar nichts mehr beitragen.</p>
<p><em>Aber das hat doch nichts mit unseren Schulen zu tun &#8230;</em><br />
<strong>Birkenbihl:</strong> Natürlich hat es das! Oder schauen Sie Bayern und Baden-Württemberg an. Die südlichen Bundesländer schneiden in Bildungstests besser ab als die nördlichen. Dafür ist im Süden die sozio-ökonomische Distanz größer. Soll heißen: Die soziale Herkunft entscheidet stärker über den Schulerfolg. Schule müsste eigentlich die Kluft zwischen bildungsfern und bildungsnah schließen. Tut sie aber nicht!</p>
<p><em>Das wird kein leichtes Interview werden, bei dem ich kurze, klare Antworten erwarten darf, denke ich. Jetzt erklärt sie bildreich, wo auf einer vorgestellten Skala bildungsnahe, bildungsferne und bildungsfeindliche Milieus verortet sind.</em></p>
<p><em>Warum schließt die Schule denn nicht die Kluft zwischen bildungsfern und bildungsnah?</em><br />
<strong>Birkenbihl:</strong> Weil Schule, wie wir sie jetzt kennen, für das Industriezeitalter geschaffen worden ist. Ich referiere jetzt den US-amerikanischen Schulkritiker John Tayler Gatto: In der aufkommenden Industrialisierung ging es darum, pünktlich zu erscheinen, gehorsam zu sein und minimal lesen zu können. Es wurde also keine Bildung vermittelt! Man hat aber dabei, wie ich hinzufüge, traditionelle Bildungsformen zerstört &#8230;</p>
<p><em>Nun geht sie in der Geschichte weit zurück &#8211; zu Martin Luther, der Anfang der 1520er-Jahre die Bibel ins Deutsche übersetzte, und so für eine wahre Bildungs-Revolution sorgte. Nicht zu vergessen der Beitrag Indiens zum derzeitigen »stupiden Schulsystem«. Mir schwirrt der Kopf, doch ihre Erklärungen haben Hand und Fuß. Und ich merke: Sie verfügt über einen ungeheuren Vorrat an Wissen. Wow!</em></p>
<p><em>Mein Eindruck ist, dass Sie viel schneller denken als andere Menschen.</em><br />
<strong>Birkenbihl:</strong> Es ist so: Ich bin neuronal langsam. Neue Dinge zu lernen, fällt mir wahnsinnig schwer. Und zwar gibt es beim Lernen drei Aspekte. Da wäre erstens die Geschwindigkeit der Neuronen, wenn man Neues lernt. Meine Neuronen feuern langsam, das ist angeboren. Deshalb kam ich mir immer ein bisserl blöd vor. Zweitens: Je mehr ich weiß, desto leichter lerne ich Neues, weil ich über ein Wissensnetz verfüge, in das ich lose Enden, schnell einknüpfen kann. Drittens: Die Methode, wie ich lerne.</p>
<p><em>Das »Wissens-Netz« ist ein wichtiger Ansatz bei Birkenbihl. Demnach liegt Wissen nicht in schön geordneter Form vor, vergleichbar mit einer Tabelle, sondern eher chaotisch und assoziativ, vergleichbar mit einem Netz. Wichtig für Lernende sei es, neues Wissen an bestehendes anzuknüpfen. Ihre Bücher spiegeln diesen Netz-Gedanken wider: Dort wimmelt es von Querverweisen, von fetter und kursiver Schrift. Neben, unter dem oder mitten im Text stehen handschriftliche sinnbildhafte Skizzen, wie oben eines zu sehen ist.</em></p>
<p><em>Sie arbeiten viel mit Papier und dicken Filzstiften. Ist das hirn-gerechter?</em><br />
<strong>Birkenbihl:</strong> Na klar. Von den Chinesen stammt der Spruch »Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.« Die neuen bildgebenden Verfahren in der Medizin haben gezeigt, dass unser Hirn ein Bild ungefähr tausend Mal schneller verarbeitet als ein Wort. Wenn Sie meine Bücher lesen, müssen sie die Marginalien gar nicht anschauen, die registrieren sie ganz unbewusst. Viele Leser sagen, sie hätten ungefähr fünf Minuten des Widerwillens gebraucht (lacht). Klar, sie kennen ja sonst nur Bleiwüsten.</p>
<p><em>Bei ihr klingt das Handy. Weil unser Gespräch viel länger dauern wird als vereinbart, erledigt sie am Mobiltelefon einen geschäftlichen Termin. Ich darf mithören und erlebe ihre klare, manchmal fast brüske Art des Umgangs. Es geht um viele Details, es geht vor allem aber darum, dass der Anrufer bei ihrem letzten Gespräch nicht richtig aufgepasst hat.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_248" class="wp-caption alignleft" style="width: 225px"><em><a href="http://www.lebenspfadfinder.de/wp-content/uploads/2010/10/birkenbihl400.jpg"><img class="size-medium wp-image-248" title="birkenbihl400" src="http://www.lebenspfadfinder.de/wp-content/uploads/2010/10/birkenbihl400-215x300.jpg" alt="" width="215" height="300" /></a></em><p class="wp-caption-text">Vera F. Birkenbihl streitet und kämpft für Hirn gerechtes Lernen. FOTO: PRIVAT</p></div>
<p>Sie leiden unter dem Asperger-Syndrom, einer leichten Form des Autismus &#8230;<br />
<strong>Birkenbihl:</strong> &#8230; ich leide überhaupt nicht, aber die anderen leiden (lacht). Man hat mit mir umso mehr Schwierigkeiten, je weniger man Versprechen einhält. Da schreie ich dann immer furchtbar rum. Wenn?s gut geht, bin ich emotional zwölf Jahre alt, und wenn?s nicht gut geht, müssen sie mich behandeln wie ein vierjähriges Kind. Und intellektuell bin ich 151 Jahre alt.<br />
Ich leide nicht am Asperger-Syndrom. Die anderen leiden</p>
<p><em>Zurück zum Thema. Was genau finden Sie an der Schule schlecht?</em><br />
<strong>Birkenbihl:</strong> Jetzt muss ich ihnen zuvor noch was erzählen über unser Gehirn: Wenn wir dabei sind, etwas zu tun, und es passiert ein Fehler, dann können Sie den Fehler bewusst oder unbewusst korrigieren. Leuchtet das ein?</p>
<p><em>Ja.</em><br />
<strong>Birkenbihl:</strong> Gut. Wenn ich etwas Neues lerne, und Sie korrigieren mich dauernd, dann zwingen Sie mich, den Fehler bewusst wahrzunehmen. Nehmen wir an, Sie sind im Begriff, beim Autofahren die Spur zu verlieren. Das löst eine Fehlerwelle im Gehirn aus, offizieller Name ERN. Das steht für error related negativity, weil es ein minimaler Stromabfall ist, der sich messen lässt. Diese Fehlerwelle stoppt den Dopaminfluss, der mit zielorientierten Tätigkeiten einhergeht. Dopamin ist der Motivator, der uns bei der Stange hält. Wenn wir die ERN-Welle unbewusst registrieren, können wir Fehler oft auch unbewusst verarbeiten oder korrigieren, etwa die Spur auf der Straße halten. Korrigiert mich aber jemand, dann muss ich den Fehler bewusst wahrnehmen, was von der Tätigkeit ablenkt. Mehr noch: Ich löse mich von der Tätigkeit und werde immer unsicherer. Wenn ich Fehler dagegen unbewusst korrigieren kann, lerne ich leicht und schnell, weil meine Konzentration ständig auf der Tätigkeit selbst liegt.</p>
<p><em>Wie sieht die optimale Schule aus?</em><br />
<strong>Birkenbihl:</strong> Die optimale Schule ist eine demokratische Schule. Davon gibt es einige, auch in Deutschland, zum Beispiel die Sutburry-Schulen. Dort gibt es keinerlei Zwang, etwas zu lernen.</p>
<p><em>Aber ohne Noten würde doch kein Schüler etwas lernen.</em><br />
<strong>Birkenbihl:</strong> Völlig falsch! Der US-amerikanische Professor Douglas McGregor entwickelte schon 1960 ein Management-Modell, die X-Y-Theorie. Managementeinstellung X besagt: Der Mitarbeiter ist faul, der will nicht arbeiten und sich nicht entwickeln. Wir müssen ihn zwingen und deshalb auch kontrollieren. Die Theorie Y besagt, der Mitarbeiter ist prima. Arbeit ist genauso natürlich wie Sport oder Spiel. Deshalb engagiert er sich und er wächst mit seinen Aufgaben. Unsere Einstellung den Schülern gegenüber ist: Die Schüler sind alle faul, wir müssen sie kontrollieren, deswegen gibt es das Notensystem. Wenn wir die Noten nicht hätten, dann würden die gar nichts tun. Die Theorie Y besagt: Die Schüler sind prima, Lernen ist angeboren, genauso wie Sport oder Spiel. Eine demokratische Schule lässt Lernen zu. Die normale Schule zerstört die Lernfähigkeit systematisch, weil sie auf Pauken setzt, und Pauken ist nicht lernen.</p>
<p><em>Sondern? Pauken ist &#8230;</em><br />
<strong>Birkenbihl:</strong> Pauken kreiert im Kopf ein kognitives Vakuum, während Lernen immer mit Einsicht, Begreifen und wachsendem Können einhergeht.</p>
<p><em>Vera F. Birkenbihl, deren Methoden in Österreich zum Repertoire der Lehrerausbildung gehören, brennt für ihre Mission. Wenn sie sich über die herkömmliche Art der Wissensvermittlung ärgert, wird sie laut. Manchmal unterstützt sie ihre Aussage mit Schlägen auf die Tischplatte. Doch sie lacht auch gern und zeigt viel Humor.</em></p>
<p><em>Wie kann ich meinem Kind helfen, das an einer ganz normalen Schule ist und Schwierigkeiten hat?</em><br />
<strong>Birkenbihl:</strong> Ich habe einige Techniken entwickelt, sich selbst zu unterrichten. Etwa die Zitatetechnik. Ein einfaches Beispiel: Demnächst kommen die Bienen dran. Nun geht ihr Kind ins Internet und sucht nach »Bienen Zitat« oder »Bienen Definition«. Dann findet es verschiedene Textstellen, die mit Bienen zu tun haben, sucht sich die ersten zehn und kopiert sie in ein Word-Dokument. Das druckt es aus und liest es durch. Danach hat es schon einen sehr guten Überblick. Oder es fragt andere, welche Assoziationen ihnen zu Bienen einfallen. Und erst danach liest es dieses möglicherweise langweilige Schulbuch durch und hat einen ganz anderen Einstieg, weil es mehr weiß.</p>
<p><em>Haben Sie noch einen Tipp?</em><br />
<strong>Birkenbihl: </strong>Spielen Sie »Stadt, Land, Fluss«. Wenn wir mit Kindern »Stadt, Land, Fluss« spielen, öffnen sich ihre inneren Archive für Namen von Städten, Ländern und Flüssen. Das Spiel kann man variieren und jede Kategorie austauschen. Mit Managern spiele ich manchmal »Stadt, Land, Quantenphysik«. Da dauert es immer lange, bis jemand »Stopp« sagt. Klar, weil unsere innere Schublade für Quantenphysik leer ist. Wenn wir regelmäßig spielen würden, würden wie nach und nach Wörter sammeln zu diesem Thema. Wenn Sie nun wissen, dass ein bestimmtes Thema, etwa die Römer, drankommt, dann spielen Sie »Stadt, Land, Römer«. Damit bereiten Sie Ihre Kinder vor. (GEA)</p>
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		<title>Burn-out klingt schicker</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 16:45:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Jeder vierte Arbeitnehmer leidet zumindest ein Mal in seinem Leben an einer psychischen Erkrankung. Rund zehn Prozent aller gemeldeten Krankmeldungen gehen auf psychische Erkrankungen zurück, sagte Werner Kissling der Süddeutschen Zeitung. Der Psychiater ist Leiter des Centrums für Disease Management am Klinikum rechts der Isar der TU München. Für ihn ist der Übergang zwischen Burn-out [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder vierte Arbeitnehmer leidet zumindest ein Mal in seinem Leben an einer psychischen Erkrankung. Rund zehn Prozent aller gemeldeten Krankmeldungen gehen auf psychische Erkrankungen zurück, sagte Werner Kissling der <a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt7m1/jobkarriere/534/496845/text/" target="_blank">Süddeutschen Zeitung</a>. Der Psychiater ist Leiter des Centrums für Disease Management am Klinikum rechts der Isar der TU München.</p>
<p>Für ihn ist der Übergang zwischen Burn-out und einer Depression fließend und eher ein Image-Problem: &#8220;Depressionen gelten noch immer als Zeichen von Schwäche, sie sind eine stigmatisierte Krankheit. Gerade Führungskräfte wollen deshalb nicht eingestehen, dass sie an Depressionen leiden. Burn-out klingt da einfach besser.&#8221;</p>
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		<title>Vom Weg abgekommen?</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 20:35:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach links schauen, dann nach rechts. Kein Weg mehr da, der ausgetretene Pfad endet. Und es ist nicht zu erkennen, wo er weiter geht. In die Karte schauen, den Sonnenstand kontrollieren, womöglich den Kompass zu Rate ziehen. Trotzdem sind Sie unsicher, in welche Richtung Sie weiter wollen. p>Immer wieder kommt man im Leben an einen solchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach links schauen, dann nach rechts. Kein Weg mehr da, der ausgetretene Pfad endet. Und es ist nicht zu erkennen, wo er weiter geht. In die Karte schauen, den Sonnenstand kontrollieren, womöglich den Kompass zu Rate ziehen. Trotzdem sind Sie unsicher, in <strong>welche Richtung</strong> Sie weiter wollen.<span id="more-1"></span></p>
<p>p>Immer wieder kommt man im Leben an einen solchen Punkt, an dem es auf den ersten Blick nicht mehr weitergeht, an dem die bisherige Art zu Handeln nicht mehr trägt.</p>
<p>Da kann auf ein Mal eine <strong>wichtige Entscheidung</strong> nicht mehr getroffen werden. Oder Sie wollen sich neu orientieren im Beruf oder im Privaten. Womöglich haben Sie aber auch immer wiederkehrenden <strong>Ärger</strong> mit Partner, Kinder und Familie, Schwierigkeiten mit dem Chef oder Ihren Mitarbeitern.</p>
<p>Als professioneller Scout finde ich mit Ihnen zusammen den richtigen Weg und begleite sie auch auf den <strong>ersten Schritten</strong>.</p>
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