An der Liebe arbeiten
Rund ein Drittel aller Ehen in Deutschland gehen auseinander, unzählige Paare beenden nach einer gewissen Zeit ihre Beziehung. Manchmal ist es gut, dass sich die Partner lösen, manchmal aber auch nicht.
Das einzig Beständige ist die Veränderung – dieses fast schon abgeschmackte Sprichwort gilt vor allem auch für die Paar-Beziehung. Sie ist einer ständigen Wandlung unterworfen. So schön, innig und eng es auch am Anfang in der “Honeymoon-Phase” sein mag, irgendwann geraten unweigerlich die Unterschiede in Mittelpunkt. In dieser Differenzierungsphase wird aus einer mehr oder weniger symbiotischen Einheit tatsächlich ein Paar, bestehend aus zwei individuellen Partnern.
Beziehungen müssen sich ändern, sonst werden sie starr, gefühllos und tot. Weil die beiden Partner aber in dem System Partnerschaft verstrickt sind, und weil viele Emotionen ganz andere Wurzeln und Ursachen haben, lohnt sich der Blick zusammen mit einem professionellen Berater. Mit seiner Hilfe lassen sich Beziehungs- und Kommunikationsstrukturen aufdecken und lassen sich schwelende Konflikte entschärfen, damit der Blick wieder frei wird: auf die Liebe zum Partner als Grundfeste einer Beziehung, und auf die Liebe zu sich selbst.