Wie Ziele noch besser formuliert werden
Dass Aussagen wie “Ich will mehr Sport treiben” oder “Nun will ich im Job besser werden” nicht unbedingt als Ziele taugen, ist eigentlich bekannt. Denn solche Aussagen sind viel zu schwammig, als dass ich mich daran gebunden fühlen würde. Besser ist es, Ziele smart zu formulieren. Dieses Akronym steht für:
spezifisch
messbar
aktionsorientiert
real
terminiert.
Am Beispiel: Statt “Ich will mehr Sport treiben” würde das smart formulierte Ziel beispielsweise heißen “Ich will ab heute jede Woche zwei Mal eine Stunde lang joggen”.
So weit, so gut. In ihrem Buch “Eigentlich wäre ich gern …” schlägt Beate Westphal aber noch eine weitere Variante vor, wie smarte Ziele noch deutlicher und einfacher zu befolgen werden – zumindest, wenn es sich um Lebensziele oder kleinere Projekte handelt. Sie propagiert als sinnvolle Zeiteinheit für solche größere Ziele die Marke von hundert Tagen.
Hundert Tage, das sind ungefähr 14 Wochen, was etwa einem drei Monaten, also einem Vierteljahr entspricht. Westphal schreibt: »Damit haben wir erstens einen übrsichtlichen Zeitraum, indem man etwas bewegen und ein messbares Ziel erreichen kann. Und zweitens einen ganz archaischen Zeithorizont.« Denn drei Monate entspricht auch grob einer Jahreszeit. Wichtig dabei ist, die hundert Tage in Teilziele zu untergliedern. Was würde besser passen, als sich 14 Teilziele auszusuchen, also für jede Woche eines. Am Anfang einer solcher Zielformulierung steht deshalb sinnvollerweise auch eine Liste mit handhabbaren Wochenzielen.
“Eigentlich wäre ich gern…”
von Beate Westphal
gleich bestellen.











Einen Kommentar hinterlassen