Helfer für den Browser: Unterstützung beim Surfen:
Browser werden zwar immer schneller und bequemer, doch das Arbeiten im und mit dem Web bleibt häufig beschwerlich und umständlich. Zum Glück gibt es einige pfiffige, kleine – und kostenlose – Dienste und Tools, die es erleichtern, Websites zu speichern, wiederzufinden und auszudrucken. Die meisten hängen sich mit einem Button in den Firefox-Browser ein (manche auch bei Safari, Chrome und sogar dem Explorer), und arbeiten zudem in der Cloud, sind also vom einzelnen Computer unabhängig. Was praktisch ist, wenn man beispielsweise sowohl am Arbeitsplatz, als auch zu Hause surft oder auch von einem Smartphone oder dem iPad aus ins Netz startet.
Delicious: Der (englischsprachige) Dienst speichert Bookmarks im Internet. Dazu muss der User einen Account anlegen und kann fortan einfach über einen zusätzlichen Button im Browser interessante Seiten abspeichern, sie mit zusätzlichen Schlagworten und Notizen versehen und mit anderen teilen. Diese Lesezeichen sind dann mittels eines App sogar auf dem iPhone oder auf Android-Geräten abrufbar.
Email yourself: Wer nur ab und an sich einen Link merken möchte, kann sich den auch zumailen und als Notiz im Mail-Postfach halten. Sehr einfach geht das über dieses kleine Add-on für den Firefox. Ein Klick, und wie von Zauberhand wird der Link der gerade besuchten Website, der Titel sowie eine Zusammenfassung des Inhalts an die vorher festgelegte Adresse versendet.
Read it later: Mein absoluter Spitzenreiter! Dieser Dienst macht nichts anderes, als einzelne Seiten aus einer Zeitung herauszureißen und auf einen Stapel zu legen zum späteren Lesen – nur eben digital. Seine große Stärke spielt Read it later in Zusammenhang mit einem Gerät wie dem iPad oder einem iPhone aus. Und so funktioniert’s: Wer beim Surfen auf einen interessanten Text stößt, gerade aber keine Zeit für ihn hat, klickt auf das kleine Icon, das beim Firefox am Ende der Adress-Zeile sitzt (und das auch für andere Browser zur Verfügung steht). Aus einem gelben Pfeil wird ein gelber Haken, und »in der Cloude« wird diese Seite gespeichert. Zu einem späteren Zeitpunkt, etwa abends auf dem Sofa, lassen sich diese gesammelten Seiten mit dem Tablet-Rechner oder auf dem iPhone wieder herholen und in aller Ruhe lesen. Das Ganze funktioniert auch offline, so dass der Lesestoff auch unterwegs nicht ausgeht.
Instapaper: Ganz ähnlich funktioniert auch Instapaper, das zusätzlich die gespeicherten Seiten ins ePub-Format für digitale Lesegeräte umwandeln kann. Die Besonderheit: Mit einem Mausklick entfernt Instapaper alle störenden Werbeflächen und Menüs, sodass nur der reine Text übrigbleibt.
Print friendly: Wer partout nicht aufs Ausdrucken des Internets verzichten mag, benötigt Print friendly. Ein Klick, und das Helferlein schmeißt alles Störende von der Website und präsentiert im günstigsten Fall nur noch den eigentlichen Text. Sollte doch noch etwas stehen bleiben, kann alles Überzählige ebenfalls raus geschmissen werden, mit einem Klick werden auch sämtliche Bilder entfernt. Ein weiterer Klick, und die Seite kommt platzsparend und gut lesbar aus dem Drucker.
Memonic: Hatte ich erst kürzlich besprochen. Dieser neue Dienst speichert nicht nur den Link, sondern die komplette Site. Mit dem unschätzbaren Vorteil, alle Inhalte im Volltext durchsuchen zu können. (GEA)











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