Burn-out klingt schicker

Jeder vierte Arbeitnehmer leidet zumindest ein Mal in seinem Leben an einer psychischen Erkrankung. Rund zehn Prozent aller gemeldeten Krankmeldungen gehen auf psychische Erkrankungen zurück, sagte Werner Kissling der Süddeutschen Zeitung. Der Psychiater ist Leiter des Centrums für Disease Management am Klinikum rechts der Isar der TU München.

Für ihn ist der Übergang zwischen Burn-out und einer Depression fließend und eher ein Image-Problem: “Depressionen gelten noch immer als Zeichen von Schwäche, sie sind eine stigmatisierte Krankheit. Gerade Führungskräfte wollen deshalb nicht eingestehen, dass sie an Depressionen leiden. Burn-out klingt da einfach besser.”

Teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Technorati
  • Google Bookmarks
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • Tausendreporter
  • Ask
Drucken